Bombardierung von Salznburg / Hallein im 2. Wk. - Schilderung bei Wikipedia mittlerw. geschönt?

Geschrieben von Georg am 30.06.2018 22:21:50:

Die Bombardierung von Salzburg und Hallein (südlich von Salzburg gelegen) im 2. Wk. -

Ist die diesbezügliche Schilderung bei Wikipedia mittlerweile geschönt?


Es stand auf Wikipedia im Eintrag "Geschichte des Landes Salzburg" von mir gespeichert am 30. 05. 2007



Mit dem Gesetz über den Aufbau der Verwaltung in der Ostmark wurde 1939 der Reichsgau Salzburg gegründet, der bis 1945 existierte. Im Zweiten Weltkrieg wurden neben der Stadt Salzburg auch die Industriebetriebe in Hallein heftigst bombardiert, an die 15.000 Menschen starben. Im Mai 1945 wurde Salzburg von amerikanischen Truppen befreit.




mittlerweile ist dort zu lesen:



Mit dem Gesetz über den Aufbau der Verwaltung in der Ostmark wurde 1939 der Reichsgau Salzburg gegründet, der bis 1945 existierte. Im Kulturbereich übernahm Joseph Goebbels die Neuausrichtung der Salzburger Festspiele unter „völkischen Grundsätzen“, die Erfolgsproduktion des Jedermann am Salzburger Domplatz wurde abgesetzt, weil Autor Hugo von Hofmannsthal und Regisseur Max Reinhardt über jüdische Vorfahren verfügten. Das Festspielhaus wurde mit einer Führerloge ausgestattet, das Faistauer-Foyer wurde zerstört.[15] Das Salzburger Stadttheater wurde in Landestheater umbenannt, ab 1940 wurde der Umfang der Festspiele kriegsbedingt dramatisch eingeschränkt.

Das Bundesland Salzburg stellte sowohl zahlreiche Täter, als auch Opfer des Nationalsozialismus. Auf der Täterseite standen unter anderen der Dirigent Herbert von Karajan, der Kunsträuber Kajetan Mühlmann, der Politiker Leopold Schaschko, der Bergsteiger Rudolf Schwarzgruber, der Dichter Karl Heinrich Waggerl, der Gauleiter Anton Wintersteiger, der Psychiater Heinrich Wolfer und der Physiker Mario Zippermayr.

Auf der Opferseite fanden sich zahlreiche Juden, Widerstandskämpfer, Deserteure, Homosexuelle und Behinderte, die im Rahmen der Aktion T4 in der Tötungsanstalt Hartheim ermordet wurden,[16] aber auch Zeugen Jehovas, wie die Brüder Johann und Matthias Nobis, die wegen Wehrdienstverweigerung zum Tode verurteilt und in Berlin hingerichtet wurden. Prominentestes Opfer war Franz Rehrl, der Salzburger Landeshauptmann von 1922 bis 1938, der aus der Haft 1945 schwer gezeichnet nach Salzburg zurückkehrte und 1947 verstarb.[17] Zu den bedeutenden Überlebenden zählte die Widerstandskämpferin Agnes Primocic aus Hallein. An die Salzburger Opfer des Nationalsozialismus erinnern die Stolpersteine im Bundesland Salzburg, verlegt vom Kölner Künstler Gunter Demnig in Hallein, Salzburg und St. Johann im Pongau.

Im Zweiten Weltkrieg wurden neben der Stadt Salzburg auch die Industriebetriebe in Hallein stark bombardiert. Im Mai 1945 wurde Salzburg von amerikanischen Truppen befreit.


https://de.wikipedia.org/wiki/Geschichte_des_Landes_Salzburg


mfG Georg


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