SAI-Treibstoffzusätze in Verkehrsflugzeugen zur Klima-Abkühlung sind keine Verschwörungstheorie

Geschrieben von Aufgewachter am 01.10.2018 14:46:23:

SAI-Treibstoffzusätze in Verkehrsflugzeugen zur Klima-Abkühlung sind keine Verschwörungstheorie mehr

Im September 2011 veröffentlichte das Kieler Earth Institut eine Sondierungsstudie zum Thema Climate Engineering in der unter anderen auch die umstrittene giftige und krebserregende SAI-Methode zur Klimaabkühlung vorgestellt wurde. SAI steht für Stratospheric Aerosole Injection.

Die Studie wurde vom Bundesministerium für Bildung und Forschung in Auftrag gegeben. Wieso gibt das Bundesministerium für Bildung und Forschung eine Studie über Chemtrails in Auftrag, wenn es doch laut den Staatsmedien diese überhaupt gar nicht gibt und nur Verschwörungstheorie sein sollen?



Hier die brisantesten Aussagen :



Seite 10 :

„Aerosolemissionen, wie beispielsweise Schwefel und Nitratpartikel oder Stäube, erhöhen überwiegend die Rückstrahlung kurzwelliger Sonneneinstrahlung und haben demgegenüber einen kühlenden Effekt.“

Seite 45 :

„ … Erste Angabe zur erforderlichen Schwefelmenge wurden bereits nach oben (Katz 2010) und die erwartete stratosphärische Aufenthaltsdauer der Aerosole nach unten korrigiert (Tuck et al. 2008). … Es existieren viele Vorschläge zur technologischen Umsetzung des stratosphärischen Aerosol-Schildes. Ein Patent aus dem Jahr 1991 behandelt das Einbringen von Aerosolen in die Stratosphäre (Chang 1991). Ein neueres Patent behandelt ein Verfahren, in dem Treibstoffzusätze in Verkehrsflugzeugen zum Ausbringen reflektierender Substanzen genutzt werden sollen (Hucko 2009).“

Seite 46 :

„ … Die durch die Schwefelausbringung in der Stratosphäre hervorgerufene erhöhte Azidität des Niederschlags wäre allerdings nach einer Modelstudie von Kravitz et al. (2009; 2010) als vernachlässigbar einzustufen.“

Seite 63 :

„ … neuere Arbeiten zeigen, dass eine Menge bis zu 75 Millionen Tonnen (Mt) Schwefel nötig sein könnte (heckendorn et al. 2009; Pierce et al. 2010)“

Seite 65 :

„Bei der Ausbringung von Schwefel sind direkte Effekte durch die Auswirkungen auf die Ozonschicht, durch den zusätzlichen Eintrag von Schwefel und durch die Veränderung des Verhältnisses von direkter zu diffuser Lichteinstrahlung zu erwarten.“

Seite 88 :

„Das größte Konfliktpotenzial geht nach Meinung der befragten Experten von den Umweltverbänden aus. … Insbesondere bei einer Ausbringung von Schwefelpartikeln ohne breite internationale Zustimmung (beispielsweise im Rahmen der UN) wird ein starker Protest von NGOs erwartet, die Unterstützung aus der Solarbranche bzw. solarnahen Verbänden erfahren. … Für die Kirchen wird das Konfliktpotenzial durch die befragten Experten dann als hoch eingestuft, wenn es sich um massive Eingriffe in die Natur handelt.“

Seite 95 :

„Es existiert keine allgemeine und völkerrechtlich verbindliche Definition von Climate Engineering. Vorbehaltlich der Einschlägigkeit spezieller Verbots- oder Gebotsnormen ist dabei von dem Grundsatz auszugehen, dass völkerrechtlich erlaubt ist, was nicht verboten ist (IGH 2010: §84). Für ein generelles Verbot des Climate Engineering im Ganzen oder einzelner Methoden bedürfte es daher eines allgemeinen bzw. spezifisch auf eine Methode bezogenen rechtsverbindlichen Moratoriums. Ein solches liegt bislang nicht vor.“

Seite 101 :

„Davon ist im Falle von Schwefel schon deshalb auszugehen, weil Schwefeleintrag zu einem substanziellen Abbau der Ozonschicht führen kann (Tilmes et al. 2008; Keith 2010).“



Die 189 seitige Studie als PDF-Datei (4,9 Mbyte) hier

SAI-Treibstoffzusätze in Verkehrsflugzeugen zur Klima-Abkühlung sind keine Verschwörungstheorie mehr
https://aufgewachter.wordpress.com/2018/09/23/sai-treibstoffzusaetze-in-verkehrsflugzeugen-zur-klima-abkuehlung-sind-keine-verschwoerungstheorie-mehr/


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