Und sein Sohn verkündet auf Twitter....

Geschrieben von Amaroli am 02.12.2018 12:28:56:

Sein Sohn George W. Bush, ebenfalls ehemaliger Präsident, schrieb in einer auf Twitter veröffentlichten Erklärung, dass er und seine Geschwister betrübt seien, «bekanntzugeben, dass unser lieber Vater nach 94 ausserordentlichen Jahren gestorben ist». Er sei der beste Vater gewesen, den man sich als Sohn oder Tochter habe wünschen können, hiess es weiter. Die gesamte Familie sei zutiefst dankbar für dessen Leben.

Das Lügen liegt wohl im Blut der Bush's!

Der Soziologe Sven Fuchs hat schon vor etlichen Jahren über die Kindheiten diverser Herrscher und Präsidenten recherchiert und zu den Bush's folgendes gefunden:

Auch der Präsidentschaftsstil von George H. W. Bush (Vater von Präsident George W. Bush und ehemals Vizepräsident unter Ronald Reagan) war stark von seiner Kindheit bestimmt, die voller Angst und körperlichen Bestrafungen war. (vgl. deMause, 2005, S. 20ff) Georges Bruder, Prescott Jr., sagte über den gemeinsamen Vater: "Er legte uns übers Knie und prügelte uns mit seinem Gürtel durch. (...) Er hatte einen starken Arm, und Junge, haben wir das gespürt. (...) Wir hatten alle Angst vor ihm. Als wir jung waren, hatten wir alle Todesängste vor Dad.“ (zit. nach ebd., S. 20) George selbst gestand einmal: "Dad war richtig unheimlich." (ebd.) George H. W. Bush befahl während seiner Amtszeit den Krieg gegen den mittelamerikanischen Staat Panama und gegen den Irak.

George H. W. Bush Senior gab seinerseits an seinen Sohn George W. Bush weiter, was er selbst erlebt hatte, indem er körperliche Gewalt anwandte. (vgl. Gruen, 2004) Er galt außerdem als distanzierter und chronisch abwesender Vater. (vgl. Frank, 2004, S. 23 + 36ff) Zudem wird berichtete, dass Bush Junior die Rolle des „dienenden Retters“ seiner depressiven Mutter zugeschrieben bekam. (vgl. Gruen, 2004) Frank (2004) beschreibt die Mutter, Barbara Bush, als kalte Erzieherin, die in der Familie für Zucht und Ordnung sorgte und von ihren Kindern „die Vollstreckerin“ genannt wurde. Auch sie übte körperliche Gewalt gegen die Kinder aus, so wie sie es selbst einst als Kind in ihrer Herkunftsfamilie erlebt hatte. Bei Barbara Bush stellt Frank auch eine gespaltene Weltanschauung in „Gut“ und „Böse“ fest, die ganz offenkundig auch bei ihrem Sohn zu finden ist.
Im Alter von sechs Jahren erlebte George W. ein weiteres Trauma, nämlich Krankheit und Tod seiner kleinen Schwester Robin. Im Jahr 1953 wurde Leukämie bei Robin festgestellt. Barbara Bush blieb daraufhin monatelang in New York, um Robin bei ihrer Krebstherapie zu unterstützen. George und das Baby Jeb wurden zunächst bei Nachbarn untergebracht, später wurde dann eine Haushälterin eingestellt und die Kinder kehrten zumindest ins vertraute eigene Haus zurück. (vgl. Auchter, 2007, S. 8ff) George musste sich verlassen gefühlt haben (Wir erinnern uns, der Vater war eh stets abwesend). Er wurde außerdem nicht über die Krankheit seiner Schwester aufgeklärt. Als die Schwester schließlich starb, fuhren die Eltern einen Tag später zu Babara Bushs Vater und spielten Golf. (ebd.) Eine Trauerfeier für Robin fand nicht statt.
Diese Tragödie wurde in der Familie Bush - schreibt Frank, 2004, S. 21-37 -, in der eh der Ausdruck gerade von schmerzlichen Gefühlen unerwünscht war, nicht offen betrauert und besprochen und letztlich nie wirklich verarbeitet.
Welch eine Ironie, schreibt Frank, „(...) dass dieses Kind als Erwachsener ausgerechnet zu dem Zeitpunkt Präsident ist, als seine Nation den Moment ihrer größten Trauer erlebt – die Zeit der tiefen Erschütterung nach dem 11. September 2001.“ (Frank, 2004, S. 35ff) So wich George W. Bush - nach Frank - der Trauer aus, schien unfähig, öffentlich Trauer zu zeigen und lief geradewegs zur Wut und zur Rache über...
Arno Gruen schreibt über diese Eltern-Kind-Beziehung in der Familie Bush. „Genau so sieht eine Beziehung aus, die Kinder früh zu Marionetten macht, sie ihrer eigenen Selbstberechtigung beraubt, sie mit Verachtung für sich und ihre Welt zurechthämmert. Hier liegt die Quelle für das Verhalten solcher Menschen, die uns dann alle durch ihr Spiel mit dem Leben ins Verderben treiben.“ (Gruen, 2004)
George W. Bush sagte übrigens einmal: "Wenn wir eine Diktatur hätten, wäre alles weiß Gott viel einfacher, solange ich der Diktator bin.“ (Auchter, 2007, S. 12)

http://kriegsursachen.blogspot.com/2008/10/31-ein-kurzer-abriss-ber-diktatoren-und.html


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