Die Spaltungspsychologie und unsere Empathieverkümmerung

Geschrieben von mitnick am 03.01.2019 16:31:56:

(Ich hoffe nun etwas besser - irgendwie auch nicht mein Tag)

Man redet uns heutzutage ein, das wir unseren eigenen Gefühlen und unseren Wahrnehmungen nicht mehr trauen sollen.
Gleichzeitig werden wir durch verkannte oder absichtliche Fehler, bei Grundannahmen in der Wissenschaft der Psyche, gesellschaftlich gespalten.
Beides zusammengenommen macht uns unfähig sinnvoll aufeinander zuzugehen, letztlich auch sinnvoll(e) Informationen zu teilen und das bremst uns bei einem gesellschaftlichen Reifungsprozess!

Berührungspunkte werden in einer "Paranoia vor der Paranoia" gekappt und selbst so Paranoid dargestellt, das eine falsche "Wissenschaft" dazu, letztlich schweigend hingenommen wird.
Nachdem dem Motto - wer keine Angst vor der Paranoia hat und dem nicht zu stimmt, ist selbst paranoid und das sei immer böse und falsch!
Das gleiche Prinzip sehen wir übrigens bei Begriffen wie "Verschwörungstheoretiker", welcher 1963 durch die CIA erstmals Propagiert wurde und den Zweck einer "Ein"spaltung von Denkgruppen hatte! Das gleiche Schema sieht man im Umgang mit künstlich geschaffenen Gesellschaftsgruppen aber vorallem mit eben politisch "anderes denkenden", sowie in der Psychologie selbst.

Als Gesellschaft redet man uns ein man sei seiner eigenen Gefühle nicht mächtig und solle seiner Intuition nicht trauen.
Man trennt den Geist und Verstand so als hätten sie, und sollten sie, nichts miteinander zu tun haben. Stattdessen stopft man uns mit Dingen voll denen wir vertrauen sollen und damit glauben sollen.
Ich nenne dies
"die künstliche Schaffung von Gruppenblasen zur Verkümmerung der Empathie!"

Wir sollen an Störungen gewöhnt werden!
Wir werden täglich mit Störungen bombadiert, die oftmals so gar nicht
stattfanden, mit dem Ziel das wir uns nicht mehr aufregen können und gleichgültiger werden oder uns so verlieren im Aufgeregt sein, bis hin zur Selbstschädigung
Wir verlernen so die Fähigkeit uns gemeinschaftlich nur an sinnvollem, uns wirklich selbst betreffendem, aufzuregen!

Eine Störung entsteht auch, wenn man Störungen vorrangig bei anderen sucht. Eine Psychologie (oder Medien) die sich ausschließlich mit Störungen beschäftigt, mit gestörten, wird selbst gestört sein!
Sie kocht was sie wird!

Es ist dabei eine ganze Industrie entstanden die stört, spalt, schockiert und abstumpft.
Horrorfilme, Horrornachrichten sollen dabei ein vordergründiger Lebensinhalt sein. Eine Kunst die hässlich als schön verkauft darf dabei nicht fehlen.

Ein Dauerschockzustand ist der besten Boden für eine Manipulation.
Eine Abstumpfungs- und eine antisoziale Spirale entsteht dann gesamtgesellschaftlich zu Gunsten einer eingefüllten Wahrnehmungsverzerrung.
https://www.youtube.com/watch?v=aSF0e6oO_tw

Frustrationen werden heute bewusst hergerufen um sich, wie in einer Schmerztherapie zur Gleichgültigkeit und Unaufgeregtheit,
zu wandeln. Es wird so Platz für von außen gesteuertes geschaffen, über das nur noch Regungen (bei dem Einzelnen) entstehen sollen, wenn sie den Zielen der gesteuerten (hin zu einer kollektiven-) Blase dient. So werden nach und nach die anderen Blasen abgebaut zugunsten einer großen falschen Blase die daraus entsteht = Gleichschaltung
(angeblich sei dies antiautoritär).
Ein sich gegenseitig Bekämpfen ist das System dazu! Ein Aufreibungsprinzip der letztlich einen Ruf nach Lösungen hervorruft und schließlich durch eine bereits vorgefertigte Lösung erfüllt wird!

Es sind letztlich künstlich geschaffene innerer Kampfschauplätze, die hervor provoziert werden und die davon ablenken soll eigene wichtige Informationen und Beziehungen zu lokalisieren.

Es kommen in diesen Prozessen solche Beziehungen heraus, welche oft spätestens an Weihnachten bei vielen Familien wieder sichtbar werden, die gegenüber anderen herab- oder heraufstuft sollen und damit abstoßen!

In Deutschland übrigens besonders sichtbar durch die "Anitautortätserziehung" nach dem WW2 welche aber eben nur das neue Autoriätsbewusstsein zum Ziel hat! (neue gesteuerte Gruppendynamik)

Dem etwas entgegenzusetzen funktioniert nicht allein durch die Erkenntnis dessen, sondern es muss wiederum schrittweise aufgearbeitet werden.
Freunden, Familie und Bekannte die bspw. nicht das gleiche Weltbildvertreten, sollte man nur Schrittweise die eigenen Standpunkte nahe bringen und dabei kann man, wenn man dies richtig angeht, einen eigenen Reifungsprozess finden.
Häufig hat man selbst blinde Flecken und erkennt diese gänzlich nicht mehr wenn man sich nur in den vorgegeben Blasen zurückzieht und jeden außerhalb abstößt!
Ein Kampf "jetzt muss alles raus" wird entfremden und bezweckt das Gegenteil. Bei Gegensätzen sollte man sich möglichst an verifizierbare Informationen halten. Annäherung funktioniert natürlich nur über eine Rücksichtnahme.

Die Zeit um Weihnachten und nach Weihnachten ist eine gute Zeit, wo man dazu vermehrt den eigenen inneren Acker bestellen sollte.
So das das AUSSEN immer weniger wird.
Grundsätzlich Ruhe finden wir dann, wenn wir im Kontakt mit uns selbst bleiben (selbst objektiv - selbstreflektiert).
Dann wird der Kontakt zu anderen auch wieder leichter.

Stille hilft dabei manchmal.
Die Stille stellt keine Fragen,
aber sie kann uns auf alles eine Antwort geben.
So sagte ein Philosoph:
"Wenn alles still ist, geschieht am meisten."

-----------------------------------------------------------
Wünschen wir uns, bewegte Beweger zu sein.
Der wichtigste Acker ist dabei unsere eigene Seele.


Sorry, in diesem Forum dürfen nur registrierte Benutzer schreiben.

Hier klicken um sich einzuloggen