Die FED und deren "ganze Komplexität" ...

Geschrieben von Beobachter-II am 06.01.2019 13:13:47:

Die FED hat 12 Regionalbanken als Anteilseigener. Die FED selbst ist dabei aber trotzdem zur Haelfte unabhängig.

Die FED ist KEINE freiwillige Veranstaltung der Anteilseigner. Laut Gesetz ist jede mit einer Bundeslizenz ausgestattete Privatbank in den USA verpflichtet, einen gewissen Betrag in das Eigenkapital der FED einzulegen - und mehr geht auch nicht. Diese Pflichtanteile der Gesellschafter werden fest! verzinst - sofern der Gewinn es hergibt - mit der Folge, dass der Löwenanteil der Gewinne der FED bisher immer an den US-Staat ging.

Der Präsident Trump hat zudem den jetzigen FED Chef berufen. Er kann ihn auch wieder entlassen.

Völlig richtig. Das Direktorium der FED wird vom US-Senat und dem Präsidenten berufen und eingesetzt. Schon daran kann jeder "Intelligenzbolzen" erkennen, dass es sich nicht um eine Privatbank handeln kann.

ERGO: Die Eigentümerbanken der FED finanzieren zwar die FED, und zwar zwangsweise, haben aber bei der Geldpolitik der FED nichts zu sagen. Das ist in etwa so: Dein Auto gehört zwar dir, aber ich habe das ausschließliche Recht, es zu benutzen - und Du kannst nichts dagegen machen. Wenn DU es mal benutzen möchtest, musst Du mich darum bitten. Es kann sein, dass ich Dir dann entgegen komme, oder auch nicht.

Vor der FED war die Macht praktisch direkt bei den Banken selbst, was 1929 in einem totalen Crash, als das Finale der Manipulationen, endete!

Auch richtig!

Die FED ist also faktisch, und wenn Du mir nicht glaubst dann lese nach, ein Mix aus staatlich, teils unabhängig und privat. Zu behaupten die FED ist Privat und gehöre den Rothschilds ist einfach nur eine gelogene Propaganda! die von echten Problemen darin ablenkt und jede Kritik unwirksam macht.

Sehr richtig. Mit solcher "Komplexität" ist aber das Denken der meisten Systemkritiker bereits hoffnungslos überfordert.

Die FED wird gerne unterschätzt weil dessen Aufbau sehr komplex ist und die Machtstrukturen nicht einseitig sind.

Nicht "unter"schätzt, sondern überschätzt. Wir Leben im Zeitalter der Lügen und Selbstlügen (Fake Reality), der Halbwahrheiten und der Faulheit, sich korrekt zu informieren und die Dinge des Alltags zu studieren. Letzteres kostet nämlich richtig Arbeit und Zeit.

Damit will ich keineswegs behaupten, dass mit der FED alles in Ordnung wäre. Nein, ist es nicht - genauso wenig, wie mit der BuBa bzw. EZB. Aber, das sind nur Nebenbühnen, nach- und zweitrangig.
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Lieber @mitnick, das war aber jetzt eine Glanzleistung von Dir. Weniger Trinken, und es klappt schon.

Mit Gruß, Beo2


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