danke für die Zusammenfassung

Geschrieben von mitnick am 12.01.2019 12:34:44:

Ja, diese Gefahr besteht, wobei nach einem Zusammenbruch es immer und notwendigerweise erst einmal "Haurucklösungen" gibt, bevor das alte System schrittweise wieder restauriert wurde.


Und die Gefahr ist vorhanden das alles von vorne beginnt..
.. mit neue Lösungsansätzen kann alles trotzdem genauso dramatisch enden.
Allein schon weil mit jeder nächste Generationen vieles wieder vergessen wurde und diese vielleicht bereits wieder einer ganz anderen Propagandavorstellungen nachrennen.
Wir haben ja noch Erden die wir zerstören können bevor alles halbwegs rund läuft!

Daher glaube ich eher an Rahmenmodelle die zunächst testend, von immer mehr Menschen genutzt werden oder eben wie ein toter Ast absterben.
Natürlich müssen das Rahmen sein die rückabgewickelt werden können.

Solche Rahmen meinen auch kein in sich völlig abgeschotteter Bereich sondern
dem Umfeld angepasste Lösungen die vorwegnehmen was nötig wäre damit wirtschaften und Gesellschaft runder laufen.


Das "Kapital- statt Arbeitslohn" kann ungefähr wie folgt aussehen:
Das in einem Unternehmen investierte Kapital (der Kapitalgeber, Genossen, Aktionäre, Gesellschafter) wird jährlich mit einem feststehenden Anteil (in %) vom Jahresgewinn verzinst. Der Rest des Gewinns geht an die Arbeitskraft (Mitarbeiter). Während dem Wirtschaftsjahr wird lediglich ein Mindestlohn/Stunde an die Mitarbeiter gezahlt. Nach der Gewinn-/Verlustermittlung am Ende des Jahres gibt es dann gegebenenfalls eine entsprechende Nachzahlung (oder ein Verlustvortrag ins nächste Jahr, um die Investoren später zu entschädigen).


Diese gute Lösung kann jedes Unternehmen schon heute anwenden.
Ein vertraglicher Rahmen reicht dazu um einen Kreis an Unternehmen zu finden,
welche sich einer solch ethischen Ausrichtung anschließen - durch ein Gesetz oder durch Rahmenbedingungen macht in dem Fall kein all großer Unterschied.


_ 1) Erhöhung des gesetzlichen Mindestlohns alle 2 Jahre um "Inflationsausgleich + 2%" - und zwar so lange, bis 20 Wochenstunden Arbeitszeit in jedem Fall ausreicht, um anständig sich selbst und die eigenen Kinder zu versorgen;


Das wäre eine tolle Lösung um eine 20 Stundenwoche attraktiv zu machen!
Eine Lösung die wir schon heute einfordern sollten.
Dafür würde es sich lohnen zu kämpfen!


Aber für wen schreibe ich das alles eigentlich !? Ich jedenfalls bin schon unterwegs in das letzte Abteil des Zuges, um dort abzuwarten, bis es knallt.


Ich habe nachgefragt. :)
Dank für diese aufschlussreiche Antwort!


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