Und was ist das Gegenteil der PR-Phobie

Geschrieben von mitnick am 23.01.2019 16:34:36:

PRversteher? PRKonsument? Da muss es doch irgend ein guten Tigger geben den
man solchen Menschen entgegenwerfen kann falls sie mit den
bekannten Tiggern kommen (bspw. VTler)

Ich denke Gatekeeper trifft es auch nicht genau.



Ansonsten gut geschrieben - was wären die Sympthome für eine Propagandaphobie?


Zunächst muss man eine entwickeln und dabei ergibt sich ein gewisser Pessimismus und ein gewisses Misstrauen zu Informationen generell.
Also Misstrauen jeglicher Quelle und Aussage gehört dazu.
Dann gehört noch dazu das man Gruppen meidet die alle die gleiche Meinung vertreten, denn diese Gruppen verleiten dazu Informationen leichter oder gar ungefiltert aufzunehmen.
Also alles zu hinterfragen ist ein Symptom.

Dinge auf den Grund gehen zu können, ohne selbst auf den Grund zu gehen, bedeutet auch das man nicht Gefahr läuft aus Bequemlichkeit oder weil es einem gerade passend erscheint, Informationen aufzunehmen oder zu verbreiten die am ende falsch sind.
Also ein Gatekeeper hatte alle Merkmale die jemanden mit einer Propagandaphobie nicht sinnvoll erscheinen.

Ein Gatekeeper ist in der Regel sehr emotional zu seinen Informationen und auch emotional zu seinem Informanten gebunden. Jemand mit einer PRP, PRPhobie, wird in der Regel keine
Quelle haben die er absolut positiv gestimmt ist. Das kommt daher weil wir alle immer wieder
Teile der Propaganda aufnehmen ohne es zu merken - schließlich ist dies eines der Ziele der PR.

Ich denke jemand mit einer PR-Phobie hat feste aber auch gleichzeitig flexible Standpunkte insoweit er einen anderen einnimmt!

Man sollte das echt noch vertiefen!


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