Volle Zustimmung

Geschrieben von HG am 01.02.2019 13:36:10:


Ich gehe mal ins Extreme... Der Graf von Monte Christo

Will mir Niemand widersprechen?

Nein, ich stimme dem zu. Ist eine schöne Geschichte .. bis auf das Rachenehmen.

Mit Gruß, Beo2



Korrekt! :)

Manche meine ja, Rache würde am Leben halten, also in extremen Überlebenssituationen. Ich meine allerdings,
daß Rache doch eher tödlich ist, damit muß man WIRKLICH umgehen können. Keine leichte Sache, Nichts für Pfadfinder.

Damit sind wir auch beinahe schon beim Königsmörder...

Ich wollte allerdings das Thema Finanzen mit einbeziehen, und hier speziell,den Blickwinkel als Investor einnehmen.

Zunächst, zum besseren Verständnis, Etwas zu mir selbst.
Ich habe Ende der 80er meine erste Erfahrungen an der Börse gesammelt. Ich würde sagen, die übliche, mit Drogenfreaks vergleichbare Suchtkarriere.
Von den langweiligen Aktien kurz über Optionsscheine hin zu den Puts und Calls an der Terminbörse. Meist mit Laufzeit 30 Tage.
War ne geile Sache mit dem Hebel, die Versuchung kam schnell.
Der Gewinn lag weit über meinem spärlichen Gehalt aus dem handwerklichen Beruf. Damals ahnte ich nicht welche Kariere ich hier noch machen sollte.
Sadams Krieg gegen Kuwait überraschte mich im Ausland.
Der Verkauf deckte nicht mal mehr die Gebühren. Ich hatte die drohenden Wolken am Horizont unterschätzt.

Unterschätzen, schätzen, liegt nahe am Wissen, ebenso die eigenen Erwartungen.

Ich weiß nicht was Die in der USA so alles machen... Aber ich weiß, daß man mit Aktien nur dann ein richtiger Aktionär ist wenn man das Papier hat.
Und heute liegen die irgendwo und der Käufer bekommt einen Depotauszug. Er hat folglich nur einen Anspruch.
Da gab es mal ein Gerücht, in den USA würden die Banken mehr Aktien verkaufen als emittiert wurden... Neeein, nicht doch ;)

Keine Ahnung ob das stimmt, wundern würde mich das nicht.
Wiederholte Aussagen aus meinen Umfeld:
„Glaubst du das wirklich?“, „Das können die doch nicht machen“, „Wenn das stimmen würde...“, „es geht eben nur ums Geld“.

Geld, Finanzen, es geht eben nicht immer nur darum auch wenn es so scheinen mag. Aber woran soll ich mich halten?

Als Investor muß ich die rechtlichen Rahmenbedingungen einhalten, klar.
Wenn es um Aktien geht komme ich an den Banken nicht vorbei. Ungleiche Vertragspartner und die eine Seite hält sich nicht an die Regeln.
Gab es eine Betrugsmöglichkeit die nicht genutzt wurde?

Was kann ich also in so einem unfairen Konstrukt erwarten? Doch als Investor muß ich Lösungen finden.

H. Kohl meinte mal :"Entscheidend ist was Hinten raus kommt"
Ich ergänze mal, denn da fehlt Etwas. Viel entscheidender ist dabei der Blickwinkel.
Ein Haufen Hundekacke ist für den tierischen Organismus eine Meisterleistung.
Wenn ich beim Spazierengehen nicht aufpasse und da rein trete, ist das Häufchen
für mich keine Meisterleistung...Nee, pfui bääh ;)

Der Hund denkt sich nix dabei aber wir sind ja auch Menschen und als Investor muß man etwas mehr denken, am Besten vorher.

*Als Investor könnte man überlegen ob nach dem Crash ein Markt besteht für mobile Guillotine,
die kleine Variante fürs Dorf, das Premium-Model für die Stadt.
Für die Naturbewußten vielleicht Bio-Seile, Stricke, aus garantiert natürlichen, nachwachsenden Rohstoffen, wie passend und wie originell.
Auf anderen Internetseiten wird mit der Deagel-Liste spekuliert und Berge von Leichen geschätzt. Entsteht da ein Markt?
Ganz unkonventionell gedacht vielleicht eine Möglichkeit zur Energiegewinnung? Oder Ingredienzien als Tierfutter, soylent green?  Pfui bäh!
*Sarkusmus AUS ;)

Bestattungsunternehmer dürfen da nicht so zart besaitet sein.
Aus meinen eigenen Erfahrungen kann ich sagen, daß das ein sehr anspruchsvoller Beruf ist.
An der Kundefront sind da Gespür und Einfühlungsvermögen gefragt, keine Abzocker-Mentalität.
Nur die Finanzen müssen stimmen am Ende gibt es eine Bilanz.
Der Gebrauchtwagenhändler ist da lockerer unterwegs und zeigt mehr Mut zur Lücke und der Bänker aus den USA...?
Eine veröffentliche Bilanz, ob Staat, Behörde oder Großunternehmen, darf mich als Investor nicht beeindrucken.
Zugegeben, ich staune manchmal ob der Dreistigkeit. Gutachter, Wirtschaftsprüfer, ein Garant für den Tatsachen entsprechende Zahlen?
Nicht wirklich...

Wenn man nur so könnte wie man wollte! Oder, zu recht annehmend nach dem Recht? Wenigstens gerecht?
Dem kleinen Investor haut die Realität da voll Eine rein, wieder und wieder.
Als Investor muß man das wissen und sollte nichts Anderes erwarten.

Jeder wie er will, mir ist wichtig welche Motivation dabei die treibende Kraft ist.
Der Kreis der möglichen Investitionen wird kleiner. Ich folge daher dem Prinzip:"aus Fehlern lernen"
Mein Sammlung an Fehlern ist auch nicht gerade klein...

Ein guter Plan beginnt also immer auch mit der Motivation.
Für mich ist es wichtig zu verstehen was das Thema Finanzen/Geld aus mir macht
und nicht nur daran zu Denken wie die Finanzen sind und was mit dem Geld machen…
Bestimmt das Thema mich oder bestimme ich das Thema?

Ich stimme Beo2 mit seinem „Einspruch“ zu, im FCF sollte es keine Denk- oder Themenverbote geben.
Denn irgendwie hängt dann doch Alles zusammen und dreht sich ums schnöde Geld.


frech behauptet, quasi, das Blut der Wirtschaft, das Blut des Lebens.
Wir können auch zum Muscheltausch zurückgehen oder den blöden Schreiber einfach verbal steinigen. ;)

@BigR
Ich sehe keinen konstruktiven Beitrag von Dir! Also halt die Klappe!


Mein Thema als Investor kommt immer wieder zu Erwartungen, Blickwinkel, Reihenfolge.
Mein persönlicher Plan steht, mehr Vorbereitung geht nicht. Ich breche mal an der Stelle ab.
Ich muß mich erst mal „auskurieren“, war eine harte Nacht…

gruss
HG

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Nicht aufregen - Das ist der ganz normale Wahnsinn.


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