Der Baum der Erkenntnis

Geschrieben von HG am 04.02.2019 09:57:12:

Meine Einschätzung dazu:

Der Baum der Erkenntnis: Die biologischen Wurzeln menschlichen Erkennens

Der alten darwinistisch geprägten Biologie zufolge überlebt ein Lebewesen nur dann, wenn es sich möglichst perfekt seiner Umwelt anpasst. Es wäre damit sklavisch abhängig von einer objektiven Außenwelt. Für Maturana und Varela gibt es jedoch keine „objektive“ Wirklichkeit. Wenn Grunderfordernisse des Lebens erfüllt sind, haben lebende Systeme alle Freiheit, sich ihre Welt selbst zu schaffen, anstatt bloß auf Vorgegebenes zu reagieren. Für den Menschen gilt das natürlich in besonderem Maße. Das Subjekt ist somit entscheidend an der Schöpfung seiner nur scheinbar objektiven Wirklichkeit beteiligt.


Zustimmung. Der Unterschied zwischen Mensch und Tier ist offensichtlich. Jeder empirische Forscher kann das nicht ausblenden, auch wenn es hier und da Versuche gab mit einzelnen Beispiele auch abartiges Verhalten bei Tieren aufzuzeigen.
- Vergewaltigungen bei Delphinen
- Drogenkonsum von Delphinen, Just for Fun
Für mich bleibt ein überwältigender Unterschied von Regel und Ausnahme zwischen der Fauna, Tier- und Menschenspezie.
Wenngleich ich bei so manchen Kreationen in der Pflanzenwelt, die eine Symbiose mit anderen Arten eingehen, ernsthaft die Motive einer solchen Schöpfung in Frage stellen muß. Fossile Funde und die Tiefsee zeigen Tiere wo ich mich frage: „Was soll das?“

Armin Risi machte einen sehr guten Vortrag zur Fledermaus. Jedem vernünftigen Menschen müßte dann klar sein, daß die Zwischenschritte fehlen, da nicht lebensfähig.
Immerhin heißt es auch heute noch Evolutions-theorie. Theorie, weil nicht bewiesen.
Der Fledermausvortrag war gut aber Henne und Ei finde ich spannender und die Erklärungsversuche der Kirche sind nicht ausreichend.

Die Katholiken erzählen die niedliche Geschichte von Adam und Eva, vom Baum der Erkenntnis und Baum des Lebens.
Wie würde ein Verhaltensforscher diesen „Gott“ beschreiben?
Aber wenn man das Leid dieser Welt betrachtet kommt man nicht umhin sich zu fragen ob der da oben nicht doch ein perverses Arschloch ist,
der sich an dem Leid von Milliarden Menschen erfreut.
Im Dialog mit Priester kommen die schnell an ihre Grenzen…

Ich gebe zu, daß ich auch in der Frage ob Tiere eine Seele haben, nicht ganz durchblicke.
Aus eigener Erfahrung, kann ich das für Katzen bejahen. So mancher Hundebesitzer würde das auch bestätigen.

gruss
HG

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Nicht aufregen - Das ist der ganz normale Wahnsinn.


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