toller Ansatz

Geschrieben von HG am 05.02.2019 10:25:40:

...ich hänge da mal ein Wenig dran...

Kurzes, aber interessantes Essey über die Pathologie von (scheinbar unüberwindbaren) Dogmen.

Was geschieht, wenn unsere Sicht der Welt keine andere Sicht mehr neben sich duldet?


Aus dem Text:

Selbstverständlich beschränkt sich mein Wirkungsbereich dann auf mich und meine unmittelbare Umgebung. Ich muss mich von dem Gedanken großer Reichweite oder gar „einem Platz in den Geschichtsbüchern“ – Psychopathie ist quasi die Eintrittskarte dafür – verabschieden. Ebenso bedeutet es, dass mein Wirken im Sinn meiner Ideale von großer Langsamkeit ist. Ich brauche Geduld und Demut. Ich muss mir eingestehen, dass ich gering bin. Das ist der Preis für die Ideologiefreiheit. Mir ist bewusst, dass viele diesen Preis nicht werden zahlen wollen. Den Gedanken, so endlich, so beschränkt, so klein und letztlich so unbedeutend zu sein, lässt unser Ego kaum passieren. Da drückt eine tiefe Angst von innen dagegen.


Ich lese nur "Ich", "Ich", "Ich"... und etwas vom Ego.

Die schlichte Erkenntnis sollte sein, "Allein kriegst du das ned hin". Punkt ;)
Wenn die Täuschung im "Außen" zu groß ist, kann die "Klarheit" nur von "Innen" kommen.
So man an Gott glaubt, findet man den nicht in Kirchen oder Gebetsstätten, nicht im Blick gen Himmel,
sondern in einer anderen Dimension, die alles durchdringt.
Die Tür dazu ist in uns, mit unserem Bewußtem Sein. Der Gedanke ist der erste Schritt...

Da kann man dann auch mit den Händen wedeln wie man will und Hilfe rufen.
Die Hilfe kommt zu uns oder nicht. Oder noch nicht.

Ohne IHN sind wir allein. Wer allein kämpfen will in dieser Zeit kann dies tun.
Nur, wie will man da bestehen ohne unterzugehen.

Wer an der Stelle tiefer recherchiert findet genügend Warnungen über Täuschungen.
Aber auch den Hinweis, daß ER Helfer schickt.
Problem bei der Sache ist, wie will man die erkennen?

Ich erkenne deutlich, daß wir im Krieg sind, daß wir, besonders als Deutsche, angegriffen werden,
aber wer ist eigentlich der Feind? Nun kann ich nur versuchen das Beste aus meiner Situation zu machen...

Zufall oder Plan? Ich glaube selten an den Zufall. Aber den Plan verstehe ich auch nicht.

gruss
HG

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Nicht aufregen - Das ist der ganz normale Wahnsinn.


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