"Hype" und "Realität" der Konsensverfahren und warum die Seidenstrasse ein toter Hype ist!

Geschrieben von mitnick am 07.02.2019 14:27:56:

Heute reden wir nicht mehr über Blockchain allein,
sondern bereits auch über Holochain, Mimbelwimbel, Railblocks, Nanochain, Tangel, Hashgraph, Hyperleger und weitere neutrale Konsensverfahren die da kommen.

Die Box "neutraler Konsensverfahren" ist gerade eben erst geöffnet worden!
Keines dieser Verfahren ersetzt das andere, sondern ist es viel mehr so,
das jeder Anwendungsbereich ein eigenes spezifisches Konsensverfahren benötigt.
So ist die klassische Blockchain passend für einen Bitcoin der ein
Objekt für das Horten ist, während Mimbelwimbel nur noch die Hälfte davon ist und dadurch das Recht auf vergessen kennt, somit es selbst rechtlich gesichert das heutige Bargeld ersetzen dürfte..!

Ich behaupte gar, das diese Technologien viel mehr als es angelich eine Seidenstrasse können soll, die keinen zusätzlichen Handelsspielraum liefert sondern planwirtschaftlich von einem totalitären System veranstaltet wird, im Gegensatz dazu, diese neuen Technologien eine ganze Generation freier und reicher machen könnte.

Die Seidenstrasse ist längst in das Internet abgewandert und so kann man Betonieren wie man will - es wird keine Seidenstrasse entstehen, den sie zu bauen wo keine ist, das ist ein totes Pferd und demnach
ein Hype der zum scheitern verurteilt ist! Spätestens durch einen anderen aber legitimen Hype
ist Schluss mit den Wanderwegen durch die Steppe - dem 3D Druck.

Gerne benutze ich Public Enemy`s "dont believe the Hype" aber bei neuen Technologien,
die gerade mal den ersten Halm aus den Boden strecken, sollte man einen Hype durchaus als
eine Changse für diese Technologie sehen, so zumin. ist auch der nachfolgende Professor der Meinung:

Und nun ist die "Blockchain" die aktuell hochgelobte Technologie. Alle fragen sich: Wohin führt diese "Kette"? Was bringen ihre Anwendungen den Unternehmen, Mitarbeitern und Menschen? Ingenieure neigen in solchen Fällen dazu, Methoden aus den Naturwissenschaften anzuwenden, um Vorhersagen über die künftige Entwicklung einer Technologie zu machen.

Sind aber Menschen in die Phänomene involviert, funktioniert das nicht. Die Zukunft von digitalen Innovationen ist deshalb weitgehend unvorhersehbar – und dennoch bleibt das Bedürfnis, "Hype" von "Realität" zu unterscheiden. Mein Argument hier ist aber, dass diese Dichotomie irreführend ist. Wir sollten sie aufgeben, weil sie uns daran hindert, technologische Innovationen richtig zu verstehen und zu steuern.


https://www.inside-it.ch/articles/53576


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