Die Juden im Westgotenreich

Geschrieben von Georg am 08.02.2019 02:04:38:

Die Juden im Westgotenreich

...........Im VII. Jahrhundert spitzte sich die Lage der Juden weiter zu: König Egica (610-702) erließ spezielle Judengesetze, welche die Juden mit Berufsverboten belegten und ihnen besondere Steuern aufzwang. Überdies mussten die Juden ihre Kinder im Alter von 7 Jahren in christliche Familien geben, wo sie als Christen erzogen werden sollten.

Die neue Hoffnung der Juden: Die Mauren
711 eroberten die Mauren die Iberische Halbinsel und vertrieben die Westgoten – ein Wechsel, der von den Juden nur begrüßt werden konnte. Die Mauren zeigten sich in der Folgezeit übrigens nicht nur den Juden, sondern auch den Christen gegenüber tolerant.


Hat man da Hilfe von außen geholt?

.............Wachsender Antijudaismus ab dem XIII. Jahrhundert
Ab dem XIII. Jahrhundert schlug die Stimmung gegen die Juden in den hispanischen Königreichen um: Die Juden waren reich und mächtig geworden – das brachte Neid und Missgunst mit sich. 1312 verfügte Alfonso XI., dass Juden in speziell dafür vorgesehenen Stadtvierteln leben und besondere Abzeichen tragen mussten. Andere forderten, ihre Darlehensverträge für ungültig zu erklären, sie von öffentlichen Ämtern auszuschließen und ihre Selbstverwaltung aufzuheben. 1309 kam es zu Übergriffen auf das jüdische Viertel in Palma de Mallorca, 1328 in Navarra, 1348 – auch unter dem Einfluss der Pest – in Kastilien, Aragón und Andalusien.......



https://www.droemer-knaur.de/leselounge/7763191/die-geschichte-der-juden-auf-der-iberischen-halbinsel


mfG Georg


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