Theoretisch ja

Geschrieben von mitnick am 10.02.2019 07:11:46:


... dementsprechend kannten sie kein Zinsverbot. Es war ihnen einfach unbekannt. Sie trieben einfach nur Tauschhandel .. später auch die Stämme untereinander. Ansonsten war Gastfreundschaft und die Schenkung eigener Erzeugnisse, insbesondere untereinander und ohne eine Gegenleistung zu erwarten, selbstverständlich.
Das GELD und viel später auch das ZINSnehmen (durch die Oberschicht) lernten sie von den Römern kennen. Die erhaltenen Gold- und Silbermünzen schmolzen sie ein und stellten daraus Schmuck, Broschen, Gefäße, Verzierung ihrer Waffen u.ä.. Solcherart Kunst- und Gebrauchshandwerk tauschten sie auch wieder gegen andere Waren ein.

Die ZINSNAHME wurde etwa um 2500 v.Chr. in Sumer/Babylonien erfunden und legalisiert. Von dort hat es ABRAHAM, der Stammvater Israels, ins gelobte Land mitgebracht, da es ein Teil der Kultur war, von wo er herkam. Sein Gott Jahwe hat es ihm vermutlich nicht verboten (?):
https://de.wikipedia.org/wiki/Abraham
https://de.wikipedia.org/wiki/Zinsverbot#Geschichte

Zitat: "Das im Alten Testament wahrscheinlich nur gegenüber Notleidenden geltende Zinsverbot wurde in Elephantine und wohl auch in Palästina nach der Mischna[7] nicht befolgt und im talmudischen Recht umgangen.
Die Übersetzung zu Dtn 23,20 „Du sollst nicht wuchern, weder mit Geld noch mit Speise“ stammt aus der zwischen 1522 und 1542 von Martin Luther zu Zeiten des Zinsverbots erstellten Bibelübersetzung (Lutherbibel), so dass man unter „Wuchern“ den Zins selbst verstand.
Die hebräische Bibel („Altes Testament“ bzw. Tanach) schreibt ein Verbot des Zinsnehmens lediglich teilweise fest, und zwar in mehrfach belegten Varianten ...
"

Mit Gruß, Beo2


Auch praktisch ja. Es wurde geschuldet!
Das war Geld auch mit Zins!
Trotzdem hast Du Recht im Kontext!


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