Ach nee

Geschrieben von Barbara am 22.02.2019 01:32:39:

Im Stasiumfeld verschlafen. Nochmal. In der DDR hatten Juden keinerlei Bedeutung. Weder in der KZ - Erinnerungskultur (heute Schuldkult) noch im wirklichen Leben. Religion war in der DDR nicht erwünscht. Keine! Für die Besatzer kann ich nichts. Ich bin erst 1958 geboren. Also 13 Jahre nach Ende WKII. Und zufällig in einem Ort, der auf dem Gebiet der sowjetischen Besatzungszone lag. Und da lief es genauso ab, wie im Westen. Die Besatzer waren nicht böse. Sie haben uns vor uns selbst gerettet. Siehe der lächerlichen Legende vom Marshallplan im Westen. Die Staatssicherheit war nichts anderes wie der Staatsschutz heute oder der sogenannte Verfassungsschutz (obwohl wir ja nicht mal eine Verfassung haben ... die DDR hatte übrigens eine!) Das ist ja genau das, was mich sozusagen munter gemacht hatte. Israel spielte in der DDR keinerlei Rolle. Das Gegenteil. Wir haben für die Kinder Palästinas Altpapier, Flaschen und Gläser gesammelt und das Geld dahin gespendet. Arafat war Dauergast bei uns. Und nach der Wende war alles plötzlich anders. Da gab es einen Zentralrat der Juden und viele andere Zentralräte. Täglich wurde und wird man als Deutscher mit Antisemit oder Nasi beschimpft, wenn man etwas unwirsch über die jetzigen Zustände im eigenen Land urteilt. Warum haben die Menschen heute kaum Wissen über Wirtschaft, Finanzen, Banken und vor allem die Ackermänner in den Hinterzimmern der Regierungen, denen ja schon mal der Geburtstag auf Kosten der Steuerzahler ausgerichtet wird? Was erfahren denn die Menschen noch. Die Medien lügen von früh bis spät und verbreiten FakeNewes. Und was ich heute erlebe, ist 1.000X schlimmer, als in der DDR je erfahren. Die sowjetischen Besatzer waren wohl ein kleines bißchen humaner zu den Menschen im Osten. Zumindest in meiner Lebenszeit.
Wenn jemand geschlafen hat seit 1945, dann doch eher die Wessis. Die all das zugelassen haben. Und die Einheit wollten wir auch nicht. Wir wurden regelrecht von Abzockern und Teppichverkäufern überrannt. Unser Land wurde nur negativ in den Medien beschrieben. Alles war Scheiße und blühende Landschaften wurden versprochen, von Kohen. Seine Silvesterrede in Dresden wurde so laut gestellt, daß wir sie mehrere km entfernt auf dem Windberg in Freital live verfolgen konnten. Unser gesamtes Volkseigentum wurde von der Treuhand verramscht (1 DM) und verhökert. Ohne Entschädigung. Wir wurden regelrecht ausgeschlachtet und kolonialisiert. Der Preis war die DM, die angeblich alle haben wollten. Ich hätte auch Rubel oder Kronen genommen.
Von all dem abgesehen, ging es letztendlich nur darum, die Pleite der BRD und des Westens hinauszuzögern. Folgerichtig kam dann die EU. Aber offenkundig geht nun nichts mehr. Europa wird nicht größer und Putin, Orban, die Chinesen, die Japsen und viele andere wollen das Spiel der Spiele nicht mehr mitspielen. Die Banken sind pleite, die Industrie kann kaum noch Gewinne generieren, weil die Menschen in gewollten prekären Situationen kaum noch konsumieren können und weltbewgende Erfindungen gibt es auch nicht mehr. Der Kapitalismus erstickt an sich selbst. Geld ist eben nicht alles. Non olet penuntia? Heute stinkt es mittlerweile eklig. Aus allen Ecken der sogenannten Geldwirtschaft. Die Börse wird bald jämmerlich herunterkrachen. Die paar Zocker, die jetzt noch ihre Aktien verschleudern, sind auch bald verschwunden. Ich gehe mal davon aus, daß der weltweite Zusammenbruch zeitlich überschritten wurde. Ausreden und Lügen werden dieses Mal nicht fruchten. Die Menschheit ist zwar schon ganz schön verblödet, aber so, wie gewollt, nun auch wieder nicht. Lassen wir es auf uns zukommen und planen derweil für unsere eigene Zukunft. Ohne die Geldmafia. Das wäre wichtig.

Die Zicke aus dem Osten ;-)


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