Na, dann lies mal das!

Geschrieben von Barbara am 23.02.2019 20:55:50:

Antizionismus: Das Feindbild Israel als Erbe der DDR

https://www.tagesspiegel.de/wissen/antizionismus-das-feindbild-israel-als-erbe-der-ddr/23983022.html

Kommentare: "Herr Benz, richtig ist und auch nachweisbar, dass der Staat DDR die Politik des Staates Israel gegenüber den Palästinensern kritisierte. Irgendwie scheint das auch einen nachvollziehbaren Grund gehabt zu haben und immer noch zu haben. An keiner Stelle können Sie in Ihrem Artikel auch nur ansatzweise glaubhaft machen oder gar nachweisen, dass der Staat DDR Rassismus irgendwie oder gar als Antisemitismus praktizierte. Ihr Versuch, das Abschneiden der AfD in Ostdeutschland in eine kausale Beziehung zu einer rassistischen Politik und Sozialisation in der DDR zu bringen, ist absurd und schäbig.
Ihr lächerlicher Versuch, die positive Behandlung des palästinensischen Widerstandes gegen die israelische Annexion und Kampfbesiedlung in Kinder- oder Jugendzeitungen der DDR in rassistische / antisemitische Politik umzudeuten, ist besonders abenteuerlich und durchsichtig. Artikel wie diese tragen angesichts ihrer ideologischen Faktenferne absehbar zu einer immer tieferen Ost-West-Entfremdung bei. Bringen Sie einfach Fakten für Staatsrassismus in der DDR bei oder unterlassen Sie es, ihn einfach nur zu behaupten.


"Guten Tag Herr Benz, vorweg - das Comic "Mosaik" hat sich m.W. nie mit Israel beschäftig. Im Gegenteil, diese Zeitschrift war von wenigen Ausnahmen abgesehen das unpolitischste Jugendmedium überhaupt und gestattete seinen Lesern einen ideologisch unverstellten Blick auf fremde Kulturen und andere Völker. Trotzdem wurde dort z.B. in der Amerika-Serie auf das Leid und die Untersrückung der indianischen Völker hingewiesen und der Raubzug der weißen Geschäftemacher dargestellt. Etwas, das Sie vermutlich heute als "ideologische Indoktrination gegen die USA" verkaufen würden, wenn es denn Thema wäre.
Einige besondere Aspekte wurden von anderen L´Kommentatoren bereits erwähnt - in der Tat kann man der DDR-Führung den Vorwurf machen, dass sie die Existenz von Juden und jüdischem Leben in der DDR weitgehend verschwiegen haben und dieses Nischendasein konnten die jüdischen Gemeinden erst in den 80er Jahren langsam überwinden.
Ihre Behauptungen jedoch sind selber ideologisch derart aufgeladen, dass sich weitere bemerkungen dazu schon erübrigen. Schade, dass man sachlich Auseinandersetzungen um die (womöglich berechtigte oder eben doch überzogene) Isrealkritik nicht führen kann, ohne dass immer sofort die Antisemitismus-Keule geschwungen wird. ""


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