Interessant die Vorgehensweise! Stimmt nachdenklich (owt)

Geschrieben von mitnick am 23.02.2019 18:09:56:


Die Linken argumentieren meistens vom moralischen Standpunkt aus. Deshalb sieht man bei Kritik oft so alt aus. Man muss den moralischen Anspruch infrage stellen, nicht die Fakten der Argumentationen! Zitat:

Moralisches Argumentieren: FramingSandwich
Wenn Sie Ihren Mitbürgern die Aufgaben und Ziele der ARD begreifbar machen
und sie gegen die orchestrierten Angriffe von Gegnern verteidigen wollen,
dann sollte Ihre Kommunikation nicht in Form reiner Faktenargumente daherkommen,
sondern immer auf moralische Frames aufgebaut sein, die jenen Fakten,
die Sie als wichtig erachten, Dringlichkeit verleihen und sie aus Ihrer Sicht
– nicht jener der Gegner – interpretieren.
Moralisches Framing folgt einem einfachen Muster:
 Es liegt ein faktisches Thema auf dem Tisch. Sagen wir: Fakten rund um die
Kosten der ARD und die Forderung nach finanziellen Einsparungen.
 Gegner der ARD sprechen von einer „Besinnung auf die Grundversorgung“
und einem „Gesundschrumpfen“.
 Bereiten Sie die Bühne, indem Sie das moralische Anliegen der ARD benennen:
Beim gemeinsamen Rundfunk ARD, an dem sich alle Bürger beteiligen,
gilt das Gleichwertigkeitsprinzip.
 Elaborieren Sie in Kürze: Uns geht es um Bürger. Nicht um Kunden. Wir sortieren
Menschen nicht danach, ob man Geld an ihnen verdient. Jeder ist
gleich wichtig, jeder ist gleich viel wert, jeder wird ernst genommen in seinen
Bedürfnissen in unserer gemeinsamen medialen Infrastruktur ARD.
 Jetzt folgen die Fakten, zum Beispiel: Föderal und inhaltlich regional verankert,
Programmvielfalt (inklusive sinnstiftender und menschlicher Unterhaltung),
Barrierefreiheit, Trioder
auch Multimedialität.
 Enden Sie mit einer Wiederholung der moralischen Prämisse: Das Gleichwertigkeitsprinzip
gilt und wird weiterhin gelten. Wer die gemeinsame Infrastruktur
ARD abschmelzen und den demokratisch verbindlich vereinbarten Zugang der Bürger zu guter
Information, Kultur, Bildung und Unterhaltung
einschränken will, der bricht mit dem Gleichwertigkeitsprinzip.
Wie Sie sehen, folgt die Struktur immer dem gleichen Prinzip, nämlich dem sogenannten
FramingSandwich:
Zu Beginn das moralische Framing, dann relevante
Fakten und Details und am Ende eine kurze Wiederholung des moralischen
Framings:



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