...und die Häfte vergessen

Geschrieben von HG am 04.03.2019 01:42:44:

Nachtrag

Nicht, daß du mich falsch verstehst. Ich bin nicht gegen guten Pläne oder vorher Gedanken machen.
Ein guter Plan erspart auch peinliche Momente (kommt mir bekannt vor :o..)

Ich sehe die Aufgabe weniger als Baumeister als mehr die eines Kapitäns.
Befehle ausgeben, Leinen los, Los gehts. Alle wuseln umher, es geht voran.
Und der Kapitän? Schaut sich das ganze Treiben an, sieht die Fehler und hoffentlich auch Gutes.
Wenn es wirklich gut läuft, hat er Alles richtig gemacht. Und wenn die Matrosen endlich durchatmen können...
...will der Chef eine Alarmübung, der Sack!

Wäre aber Weniger zu verlangen angemessen?
Ich denke mal an das Bildungssystem. Die Kriterien sollten massiv angehoben werden.
Von der Zeit her gäbe es keine Verschlechterung, Die Jugend nimmt sich eh schon die Zeit.
Das sollte aber viel mehr bei raus kommen. In jeder Hinsicht!!!


Mal mehr, mal weniger... Nach Bedarf, nach Gefühl, nach Wichtigkeit, nach Dringlichkeit

Das ist mir zu abstrakt: zwar immer richtig, aber immer nichtssagend, wenn ohne konkreten und praktischen Kontext. Ich bin aber ein konkreter und praktischer Denker.

Du bist mir zu steif... :)


Und wenn wir schon abstrakt denken wollen: Nach Gefühl (für Wichtigkeit) kann mensch bestenfalls Urlaub machen ("all inclusive"), aber nichts Nachhaltiges aufbauen.

Als GF muß ich das "Gras" wachsen hören. Zahlreiche Risiken, Variablen die ich nicht beeinflussen kann.
Gedanklich dem Plan Jahre voraus...

Als Chef muß ich das in 24h hinbekommen, 24/7
Und muß dabei das Mensch sein nicht verlernen!!!

Hast du das in deinem plan auch berücksichtigt?


Auch Demokratie, oder gar Direkte Demokratie, als Regierungssystem, wie jede Gesellschaftsordnung und Volkswirtschaft, ist ein Unternehmen i.w.S. (Unternehmung). Und es ist ein Vehikel, in dem die Bürger als Gesellschafter fahren (müssen), aber auch scheitern können. Dieses Vehikel muss sorgfältig geplant, gebaut und immer weiter entwickelt bzw. angepasst werden, sonst kann es nicht nachhaltig funktionieren.

Wer am Lenkrad sitzen darf, muss ebenfalls geregelt werden.

Da fällt mir eine Geschichte ein. Mein Fahrlehrer beim Bund lümmelte sich in seinen Sitz, sagte nur wo wir die nächste Pause machen.
Ich dachte der Typ schläft, dabei hat der Alles mitbekommen...




Dies alles hängt davon ab, was die Menschen wertschätzen und erreichen wollen - und dies liegt an ihrer geistigen Verfassung (Mentalität, Reife), an ihrem Gefühl von Schönheit, Güte und Qualität. Und selbstverständlich: auch viel Knowhow wird benötigt.

Eben, es sind halt Menschen. Und oft nützt der beste Plan nix.
Den einen muß man zügeln, den Anderen ins kalte Wasser werfen...

Vom großen Plan (oder groben Plan) ins Detail... wieviel willst den Allen ihre Arbeit abnehmen?


Man könnte sich aber in beiden Fällen fragen: "Was ist Erfolg?"

Genau, darum geht es .. um die Erfolgskontrolle. Und dafür werden klare, konkrete, lebenspraktische und messbare Kriterien (Parameter) benötigt. Ich habe ebensolche immer klar vor Augen .. zumindest in Bezug auf die Gesellschaft, in der ich leben möchte. Und, ich stelle sie immer wieder zur Diskussion.

ich eben ein Gefühlsmensch, was juckt mich die Nachkommastelle, wenn es sich gut anfühlt.
Im Großen braucht es mehr Geduld, dafür gibt es keine Konkurrenz.

Nehmen wir mal an wir bauen neue Kindergärten. Sollziel erreicht aber die Damen hatten mehr "Spaß" wie geplant.
Und nu??? Ich würde mich freuen auch wenn es eine Problem ist, das gelöst werden will und soll.

man kann nicht Alles vorausplanen.

Du kannst ja unschwer erkennen, dass ich mich am sonstigen (zumeist sinnleeren) Geschwurbel hier gar nicht beteilige.

Und dann planst du die Welt von Morgen. Und nachher kommt es dann doch anders... :)

gruss
andreas

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Nicht aufregen - Das ist der ganz normale Wahnsinn.


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