Nicht Lohnzuteilung (!) sondern Loh-Kaufkraftgerechtigkeit und Hilfe zur Produktivsteigerung

Geschrieben von mitnick am 04.03.2019 18:17:36:

Investition anstelle von Subvension - ist das Zauberwort.
Mindestlohn oder Lohnzuschüsse sind Subvensionen!
Man muss also anders an die Sache herangehen um dieses Problem zu lösen.

Der Staat wird mit Nichten eine Lohnzuteilung regeln können.
Das ist weder durchsetztbar noch sinnvoll, denn bspw. führt ein Mindestlohn zu mehr Arbeitslosigkeit.
Wobei man dann sagen müsste "gerechtfertigt eine höhere Arbeitslosigkeit", denn es entfallen die Arbeitsplätze
mit einer niedrigeren Produktivität die nicht mehr bezahlt werden können - ist gleich übrigens, zunächst weniger Wohlstand für alle, weil einige Dienstleistungen wegfallen würden.

Oder der Staat subvensioniert eben die Niedriglöhne durch Lohnzuschüsse.
Im Ideal sollte er das aber nur solange tun, solange einige andere Jobs überbewertet sind (wie viele in der Finanzbranche) sprich ein gestörter Abreits/Lohnmarkt besteht! Und langfristig sollte er diese Störung beheben!!
Der Mindestlohn, ist aber keine gezielte Behebung der Störung!

Fallen einige BullshitJobs bspw. in der Finanzbranche weg, dann würde automatisch die Produktivität einiger "weniger anspruchsvoller Jobs" wieder höher bezahlt werden - lösbar ist das alles also nicht über Mindestlohn sondern durch eine Marktgerechtigkeit die Bullshitjobs verhindert welche parasitär anderen Jobs die Kaufkraft klauen!

Der Hund ist also tiefer begraben. Bisschen wiederholend:
Man müsste sogenannte "Bullshit Jobs" abschaffen/vermeiden/durch Roboter austauschen,, dazu gehört auch der heutige reine Kassenpiepjob, und statt dessen weniger Piepjobangestellte ins Land holen und dafür investieren anstatt zu Subvensionieren!!! (dafür kann man "be-Steuern")
Sprich: Bildung für eine Produktivität!!
Das will man aber sichtbar nicht - man will Arbeiter die abhängig sind und dies am besten prekär-abhängig!
(das will auch die derzeitige Politik und damit der Staat - "Piepjobs schaffen ist angeblich sozial!!)

Zudem braut es eine Lohn-Kaufkraftgerechtigkeit.
Dein Vorschlag "Kapitallohn statt Arbeitslohn" geht doch schon in die richtige Richtung!
Also entweder es kommt alles in einen Topf und davon gibt es dann nach einem Schlüssel eine Lohnzuteilung oder
es gibt eben Regeln für Unternehmen WIE der Lohn VERTEILT wird! - für Regeln die zeitlos sind braucht es den Staat aber ohne 12,50 Mindeslohn. Denn ein solcher Mindestlohn ist weder zeitlos, noch durchsetzbar, noch zielführend und daher eher kontraproduktiv!

Für eine gewisse Zeit, können Mindeslöhne sinnvoll sein, bspw, um eine Arbeitszeitverkürzung zu erzwingen - wobei ich habe auch schwere Zweifel das dies aufgehen würde.

Ich sehe die Lösung viel tiefer zu suchen.
Wie schon gesagt, ein Geldsystem oder Ökonomiemodell muss diese Frage selbst klären können, den es ist die Aufgabe dies in einem solchen Rahmen zu klären, ansonsten ist das Modell unbrauchbar!!! Es ist nicht Aufgabe der Politik sondern des Modells selbst! (es muss in der tiefe geregelt sein und nicht in einer Art angehängtem Aggregat)


Sorry, in diesem Forum dürfen nur registrierte Benutzer schreiben.

Hier klicken um sich einzuloggen