Die Basarökonomie und die Geldpolitik

Geschrieben von BigR am 17.03.2019 16:56:51:

Heute ist die BRD und die EU eine Basarökonomie, damit ist gemeint, die Tiefe der Wertschöpfung geht zurück.
Was hat das für Auswirkungen auf die Geldpolitik?
Der Handel ist gegenüber Krediten und Zinserhöhungen heute empfindlicher als jemals zuvor.
Werden am Montag die Zinsen erhöht, fallen die Aktien sofort, wenn nicht sogar früher.
Dann gehen auch schon nach dem Hire and Fire Prinzip die ersten Arbeitsplätze verloren.
Am Ende der Woche sind auch die Konten der Firma leer.

Eine Fertigungstiefe mit Kapitalbindung ist nicht erwünscht, da es der betriebswirtschaftlichen Profitmaximierung entgegensteht.
Das beeinflusst die Geldpolitik, waren früher die Auswirkungen der Zinsänderung nach 6 Monaten wirksam (ein Zitat von J.C. Trichet), merkt man es heute schon im selben Quartal.
Nach Adam Smith müssten Handel treibende Nationen reicher werden, der Kapitalismus macht daraus den Niedergang.

Mein Fazit: Die Geldpolitik wird immer unberechenbarer und scheidet als Anker der Stabilität aus.
Unruhige Zeiten stehen bevor, in Frankreich ist man so weit.

Gruß von BigR

"Denken ist nicht verboten."


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