im Würgegriff

Geschrieben von HG am 16.05.2019 11:26:11:

der Gier...

Hallo Beo2,
das ist nun nicht so detailliert ausgearbeitet, wie es deinem Stil entspricht
aber ich hoffe als gedanklichen Ansatz besteht es deine hohe Erwartungen an Nicht-Geschwurbel.

<"Beobachter-II">
Die Parteienjauche durchfließt alle drei Gewalten des Staates und vereinigt sie in einer Hand! Das ist der Punkt. ...


Die etablierten Parteien beherrschen in der Tat alles in dieser Gesellschaft, wie eine Mafia. Sie SIND eine politische Mafia, politischer Krebs, bestens organisiert, nach der Macht und den entscheidenden Schaltstellen in der Gesellschaft strebend, das Geld der Steuerzahler abgreifend (vgl. Parteienfinanzierung, Pöstchenschacherei, hohe Diäten, Pensionen u.a.), das Recht zu ihren Gunsten beugend, die Bevölkerung und Meinungsbildung überwachend etc..

Ich denke mal etwas weiter...
Macht vs Verantwortung

Ich habe eigentlich Nichts dagegen wenn Einer einen teuren Füller zum Schreiben nimmt. Wer viel schreibt muß auch mehr Wert auf Qualität legen.
Eine besondere Urkunde oder was auch immer sollte auch nicht mit dem NULLachtFünfZehn-Füller beschrieben werden.
Als Banause glaube ich schon da gibt es Unterschiede. Zumindest sehe ich sie nachher.
So eine vergilbte Urkunde für besondere Verdienste oder die Teilnahme an einem Wettbewerb ist schon traurig.

Gut, so manche Erinnerungen verschweigt man lieber... ;)

Andererseits, wer braucht es schon schriftlich wenn er sich für Etwas verdiente.
Mir wurde mal so ein teures Exemplar geschenkt. Naja, nicht wirklich teuer, also kein MontBlanc.

Nachher lag der irgendwo in der Schublade, denk ich. egal
Bei wichtigen Unterlagen gab es immer Einen der einen ordentlichen Stift dabei hatte. So geht es auch.

Aber das teure Zeug, "geschenkt", für Geld vertickern, das geht gar nicht. Gier frißt Hirn.

Und da haben wir auch die Problempunkte unserer heutigen Politik.
Geld - ohne Geld geht nix. Willst du im Alter noch gut Leben brauchst du recht viel von dem Zeug.
Nehmen wir also mal gedanklich das Geld weg.

Bleibt noch die Macht oder Ansehen...

Wenn ich nun statt der Macht die Verantwortung ansetze, hätte ich fast schon die Idealbesetzung gefunden.
Damit sind wir bei den Grundwerten. Wer einer höhere Position einnehmen will, sollte zwingend diesen Unterschied
nicht nur kennen sondern auch verinnerlichen.

kein Geld, keine Macht aber viel Verantwortung.
Da sind wir bei den Idealen, den Grundwerten.

Das wäre schon mal ein anderer Ausgangspunkt.

Nun wäre nur noch die Frage, wie bekommt man das ohne Geld hin und da wird klar, daß dies in diesem System nahezu unmöglich ist.
Genauso wie es unmöglich ist einen geeigneten Kandidaten durch Wählen zu finden.
Den Berufspolitiker in der BRD sind andere Werte und Ideale wichtig, also wird das nix... egal wie.
In Zahlen. Der Eine bekommt 10.000 Euro der Andere muß mit 1500-1800 Euro zurecht kommen.
Der Eine lebt in Sauß und Braus der Andere wälzt die Angebotshefte... und oft es reicht dennoch nicht.

Der CEO mit 80:1 Verdienst oder der Bänker mit 6stelligen Boni sind Auswüchse für die mir die passende Worte fehlen.
Das System ist nicht reformierbar. Denn Gier frißt Hirn.

ich mein ja nur...

Vielleicht sollte man gedanklich Wählen durch Prüfen ersetzen.

...Nein, das brauchen wir nicht - das ist die historische Lektion...

Wir lernen nie aus.. ;)

Und Ja, wir brauchen ein Parlament (Aufsichtsrat), eine Regierung (Geschäftsführung), und die Direkte Demokratie (= Entscheide der Gesellschafter).

Aufsichtsrat = Aufsicht, Geschäftsführung, Entscheide der Gesellschafter = Zustimmung, Mittragen

wir sind dann doch nicht so weit auseinander, oder? :)

Mit Gruß, Beo2

gruss
HG


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