Nie wieder arbeiten ...

Geschrieben von Aufgewachter am 14.05.2019 21:14:39:

zu schlechten Bedingungen ...

(0.0) keinen Arbeitgeber akzeptieren, wo Du partout nicht arbeiten willst – folgende Situation: Der Vermittlungsvorschlag mit Rechtsfolgenbelehrung des Jobcenters sich innerhalb von drei Werktagen schriftlich bei einer unbeliebten Firma zu bewerben, wo Du partout nicht arbeiten willst, wurde bereits fristgerecht mit einer schriftlichen Bewerbung von Dir bedient und Du lauerst schon voller Freude auf eine telefonische Rückmeldung seitens des Zeitarbeitsunternehmens Handstad Personaldienstleistungen zwecks Vereinbarung eines Vorstellungsgespräches. Die Lösung für Ausgekochte: Eine eklatante Lücke im Lebenslauf kann auch für so manches heitere Telefongespräch sorgen.

Erwerbsloser schockt Arbeitgeber / Telefonischer Rückruf / Arbeitgeber findet Lücke im Lebenslauf
https://aufgewachter.wordpress.com/2013/08/04/telefonischer-ruckruf-arbeitgeber-findet-lucke-im-lebenslauf/

(1.0) Zeitarbeitsmessen in den Foyers der Jobcenter oder in den örtlichen Stadthallen – Dabei sind grundsätzlich die Personalfragebögen erst recht die Arbeitsverträge der Personaldienstleistungen dem Erwerbslosen auszuhändigen damit dieser diese auf Rechtmäßigkeit von einem Fachanwalt für Arbeitsrecht überprüfen lassen kann. Fast alle Zeitarbeitsfirmen haben grundsätzlich etwas dagegen, insbesondere dann, wenn der smarte Erwerbslose von heute zugleich einen schlagfertigen Rechtsanwalt mitbringt. Für einen Zwanni bar auf die Tatze ist so mancher lebenslustige Rechtsanwalt für den Gaudi zu haben. Ist in der Regel zwar nicht notwendig, aber der Spaßfaktor ist ungleich, um einiges höher.

Erwerbsloser erscheint mit Rechtsanwalt als Beistand auf Zeitarbeitsmesse der Agentur für Arbeit
https://aufgewachter.wordpress.com/2015/07/27/erwerbsloser-erscheint-mit-rechtsanwalt-als-beistand-auf-zeitarbeitsmesse-der-agentur-fuer-arbeit/

(1.1) Zeitarbeitsfirmen und mit deren Personaldisponentinnen zu telefonieren können so manches Erwerbslosen-Herz höher schlagen lassen, insbesondere dann, wenn man sich innerhalb von drei Werktagen auf ein schriftliches Stellenangebot mit Rechtsfolgenbelehrung auf Anweisung des Jobcenters telefonisch bewerben soll und nach der anfänglichen wohlwollenden Warm-Up-Phase sich mit dem Satz: „Ich behalte mir das Recht vor zum Vorstellungsgespräch einen Beistand mitzubringen.“ verabschiedet. Personaldisponenten können den Spruch absolut nicht wechseln und wollen plötzlich von der Bewerbung Abstand nehmen, selbst dann, wenn man noch, um einen Vorstellungstermin „bettelt“.

(1.2) Zeitarbeitsfirmen auf die man sich schriftlich innerhalb von drei Werktagen bewerben soll, weil man zuvor einen Stellenvermittlungsvorschlag mit Rechtsfolgenbelehrung vom Jobcenter erhalten hat, reagieren mittlerweile überhaupt nicht mehr, wenn man den o.g. Textbaustein als letzten Absatz in sein Bewerbungsanschreiben einfügt: „Ich behalte mir das Recht vor zum Vorstellungsgespräch einen Beistand mitzubringen.“ Nur sehr wenige Personaldienstleistungen laden Dich jetzt überhaupt noch zum Vorstellungsgespräch. Natürlich bringst Du, wie vereinbart, Deinen Beistand mit. Auch hier ist momentan kein Zeitarbeitsunternehmen bekannt, welches sich damit einverstanden erklärt, daß Du einen Vertrauten, wie beispielsweise einen befreundeten Rechtsanwalt, als Beistand mit zum Vorstellungsgespräch in das Personalbüro mit ´reinnehmen kannst.

Erwerbsloser schockt Zeitarbeitsunternehmen durch Erscheinen mit Beistand beim Vorstellungsgespräch
https://aufgewachter.wordpress.com/2014/02/08/erwerbsloser-schockt-zeitarbeitsunternehmen-durch-erscheinen-mit-beistand-beim-vorstellungsgesprach/

(1.3) Zeitarbeitsfirmen jammern gern, wenn es um die zeitnahe Terminierung von Vorstellungen geht, aber auch hier kann sich der erfindungsreiche Erwerbslose an erfrischenden Telefongesprächen an so mancher verwirrten Personaldisponentin oder Personaldisponenten laben, da schließlich die Fahrtkosten als Vorschuß vom Jobcenter erst einmal auf dem Girokonto gutgeschrieben sein müssen, bevor man sich den teuren Spaß, welcher nicht im Regelsatz enthalten ist, überhaupt leisten kann. Die meisten Arbeitgeber können solange (rund eine Woche) keine Stelle freihalten. Führe das Telefongespräch so amüsant, wie hier.

Erwerbsloser schockt Personaldisponentin durch skurilles Telefongespräch wegen Fahrtkostenübernahme
https://aufgewachter.wordpress.com/2015/10/20/erwerbsloser-schockt-personaldisponentin-durch-skurilles-telefongespraech/

(1.4) Zeitarbeitsfirmen, welche die Geduld aufbringen auf ein Vorstellungsgespräch mit einem Erwerbslosen sieben Tage oder länger zu warten, haben in der Regel die Stelle gar nicht mehr vakant und verheimlichen dem Bewerber diesen Sachverhalt. Hier soll nur noch die Arbeitsbereitschaft des Erwerbslosen im Auftrag des Jobcenters mit einem Denunziationsformular abgefragt werden. Immer schön sagen: „Ich will arbeiten, egal zu welchen Bedingungen“. Da die vermeintliche Stelle nicht mehr existiert, gibt es logischerweise auch keinen Arbeitsvertrag, siehe Verlinkung. Wenn sich dahinter doch ein Arbeitsvertrag mit saumäßigen und miserablen Bedingungen, wie Arbeitszeit in Wechselschicht, zu langer Anfahrtsweg und zu niedriger Lohn usw. verbirgt, einfach unterschreiben, denn diesen Vertrag bist Du mit der obligatorischen Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung sofort wieder los und die AU beschützt Dich auch noch vor der 30%-igen Leistungskürzung per Sanktionsbescheid. Der moderne Erwerbslose von heute ist praktisch unsanktionierbar geworden.

Falsche Antworten auf verhängnisvolle Fangfragen bei Zeitarbeitsunternehmen enden mit Sanktionsbescheid
https://aufgewachter.wordpress.com/2013/07/07/falsche-antworten-auf-verhangnisvolle-fangfragen-bei-zeitarbeitsunternehmen-enden-mit-sanktionsbescheid/

(1.5) Zeitarbeitsfirmen deren Personaldisponentinnen Dich für den unwahrscheinlichen Fall aller o.g. Einwände doch mal zum Vorstellungsgespräch einladen wirst Du in unvergesslicher Erinnerung bleiben, wenn Du innerhalb des Vorstellungsgespräches auf die Frage : „Warum möchten Sie für uns arbeiten?“ einfach mal mit dem schlichten Satz konterst: „Damit ich vom Jobcenter keinen Sanktionsbescheid bekomme.“ Dieser Satz bewirkt eine sofortige und langanhaltende Sprach- und Bewußtlosigkeit aller anwesenden Teilnehmer des Vorstellungsgespräches. Die Paralysierten und scheinbar traumatisierten Charaktere mit ihren betretenen Gesichtern benötigen schon eine kleine Ewigkeit, um wieder zu sich zu kommen, bevor sie Dich anschließend wieder nach Hause schicken, wie dieser erheiternde Gesprächsverlauf eines Erlebnisberichtes offenlegt.

Erwerbsloser schockt Chef-Etage durch außerordentlich skurilles Vorstellungsgespräch
https://aufgewachter.wordpress.com/2013/04/12/erwerbsloser-schockt-chef-etage-durch-auserordentlich-skurilles-bewerbungsgesprach/

(1.6) Zeitarbeitsfirmen, die anständige Löhne und Gehälter ohne negative Arbeitszeitkonten gewährleisten, sind fast gar nicht mehr vorhanden, aber falls sich Dir doch mal so eine seltene Gelegenheit anbieten sollte und das Jobcenter Dich per Stellenvermittlungsangebot mit Rechtsfolgenbelehrung zwangsverpflichtet hat Dich dort telefonisch oder schriftlich innerhalb von drei Werktagen zu bewerben, Du jedoch kein Geld hast, um Dir eine Hin- und Rückfahrtkarte für ein etwaiges Vorstellungsgespräch zu kaufen und Deine bockige Arbeitsvermittlerin oder Fallmanagerin keinen Vorschuß für die Fahrtkarten herausrücken will, dann hilft nur noch die ganz harte Variante, um einer 30%-igen Leistungskürzung per Sanktionsbescheid zu entgehen und zwar, wie folgt.

Erwerbsloser schockt Jobcenter mit Vorschuss auf Fahrtkosten zum Vorstellungsgespräch per Einstweilige Anordnung
https://aufgewachter.wordpress.com/2014/02/22/erwerbsloser-schockt-jobcenter-mit-vorschuss-auf-fahrtkosten-zum-vorstellungsgesprach-per-einstweilige-anordnung/


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