Es gibt keinen Heiligen Geist; dann ist Pfingsten sinnlos

Geschrieben von Phil H. am 08.06.2019 07:53:24:

Du scheibst:
Durch die Jahve-Kräfte, mit denen sich der jüdische Mensch im Allerheiligsten seiner Seele verband, entstand in ihm die Fähigkeit, sich in allem Wechsel als ein mit sich identisch bleibendes Wesen zu erleben, als ein Sohn des göttlichen „Ich bin“, das sich als der „Herr“ über alle wechselnden Seelenkräfte begreift, die es immer mehr zu beherrschen gilt.
Die Erfahrung des „Ich bin“ ist der Ursprung des Monotheismus. Wo das Monos, das Einzelne der Ich-haften Selbsterfahrung des Menschen entsteht, wird auch die Gottheit monotheistisch aufgefasst.

Du müsstest mal das Alte Testament lesen um dessen ganze Verkommenheit zu erkennen, anstatt in Traumgebilden zu schwelgen.
Zitat Beginn:
Zum unglücklichsten aller Völker scheinen freilich die Juden selbst geworden zu sein. Der jüdische Schriftsteller Maurice Samuel, schrieb 1924 in seinem Buch You Gentiles: „Wir Juden, die Zerstörer, werden für immer Zerstörer bleiben... Nichts, was die Nichtjuden tun, wird unsere Bedürfnisse und Forderungen je zu befriedigen vermögen".
Auf den ersten Blick wirkt dies wie frecher Hohn, doch wer den Streit um Zion gewissenhaft erforscht hat, hört hier eher einen Aufschrei der Hoffnungslosigkeit – den Aufschrei eines zutiefst unglücklichen Menschen, der spürt, dass er der gnadenlosen Lehre von der Zerstörung, die das Mosaische Gesetz predigt, nicht entrinnen kann. Zitat Ende.
Obenstehendes Zitat aus "Der Streit um Zion" von Reed Douglas, Seite 30. Man beginnt zu begreifen, woher der abartige Hass der Juden auf die Menschheit stammt. Von Jahwe und vom Abriss ihres Tempels unter Titus.
Das obige Buch hat mir wahrhaft die Augen geöffnet, wie auch das äußerst interessante Buch von Heinz-Werner Kubitza: „Der Glaubenswahn“.
Der „Liebe Gott“ ist ganz offenbar ein Schlächter, Massenmörder und Psychopath. Laut dem Alten Testament hat er mehrere hunderttausend Unschuldige auf dem Gewissen (laut Kubitza), betrieb unaufhörliche Kriegshetze gegen Nichtjuden, hetzte dazu auf, die Kinder seiner Feinde am Felsen zu zerschmettern, keinen am Leben zu lassen, auch die Frauen und Kinder zu ermorden und den Schwangeren die Bäuche aufzuschlitzen. Der „Liebe Gott“ schüttete seinen Feinden Gift in den Wein und schlachtete sie danach eigenhändig ab. Keine Niedertracht war ihm zu wider.
Das steht alles wörtlich so im Alten Testament. Und Jesus ist seit Kaiser Konstantins Zeiten „eines Wesens mit dem Vater“. Welcher denkende Mensch kann da noch Christ sein, der einmal das Alte Testament gelesen hat?

Zen ist ein Spiegel, ist eine Reflexion dessen, was ist. Zen mischt sich nicht in irgendwelche menschlichen Vorstellungen ein. Es bevorzugt nichts. Es fügt nichts hinzu, es lässt nichts weg. Wenn du sowohl das Gute wie das Schlechte akzeptierst und nichts bevorzugst, halten das Gute und das Schlechte einander die Waage, heben das Negative und das Positive einander auf. Plötzlich tritt Stille ein, es gibt weder Gut noch Böse – es gibt lediglich die Existenz, ohne jedes Werturteil.
Osho in seinem Buch "Das Zen Prinzip".
So etwas könnte der richtige Weg sein ... aber nicht das Glorifizieren des alten Testaments.


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