Elementarer Bestandteil jeder Netzplanung

Geschrieben von reinfire am 10.06.2019 19:55:25:

Von solchen Spitzenwerten einer geichzeitigen Stromentnahme muß man ausgehen, um nicht innerhalb von Minuten zurück in die Steinzeit katapultiert zu werden. Man kann schließlich keine sichere Stromversorgung garantieren indem man das Pokern mit Ladezeiten anfängt.

Bei einer Netzplanung geht man nie von einer "geichzeitigen Stromentnahme" aus,
es sei denn dies findet betriebsbedingt statt. Es handelt sich hierbei auch um kein Pokern
sondern das ist schlicht Mathematik und wird überall angewendet, weil es massivst kosten
einspart ohne irgendwelche Nachteile dabei zu haben.

Selbst wenn die Ladezyklen daheim jetzt länger dauern wird das Stromnetzt definitiv an seine Grenzen kommen.

Die Netzbetreiber betreuen die Entwicklung bereits mit eigenen Projektgruppen
und werden den gesteigerten Bedarf in die weitere Netzplanung mit einkalkulieren.
Dabei haben wir noch nicht mal über die vielen wegfallenden Stromverbraucher
gesprochen, das ist ja auch ein Batzen den man eigentlich mal näher beleuchten könnte.

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my perl - alles andere ist basic


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