Warmes Wasser wird übrigens überbewertet :o

Geschrieben von HG am 17.06.2019 10:55:55:


ja, normale Diesel sind ordentlich laut und es ist keine Freude so einen Krachmacher nahe des Hauses zu haben. Ich werde den diebstahlgesichert in einen Lichtschacht setzen

Im Lichtschacht ist der Krachmacher gut gegen Diebstahl gesichert aber sonst keine gute Lösung. Wird das dann nicht noch lauter?
Es kommt auf das Szenario an, von dem du ausgehst und was du absichern willst.

Bitte nochmal durchspielen, wenn der Stromausfall größer ist, die Nachbarn langsam Hunger bekommen und aggressiv werden. Vielleicht auch Plünderer oder ähnliche Gestalten umherziehen. Dann ist der Krachmacher, Licht und der Duft deiner Küche ein tödliches Risiko.

Ansonsten könnte man auch eine Hundehütte umbauen, mit ordentlich Schalldämmung. (aufklappbarer Deckel zum Nachfüllen und Bedienen)
Für die langfristige Überlegung wäre der Ausbau der Gartenhütte oder ein Erdkeller interessant.

Der Rest der Nachbaren hat wie üblich natürlich für den Fall der Fälle gar nichts gemacht.

Auch Diese sollte man unter die Lupe nehmen. Wer kann nützlich sein, wer gefährlich? Gibt es Jäger, Sportschützen, Elektriker, Polizisten od. Soldaten (Waffenausbildung)...
Ob im Dorf, einer Wohnanlage oder ein Wohnviertel ist es wichtig das "Gelände" zu kennen. Oder sollte ich sagen: "Schlachtfeld"?
Wie ließe sich Dies verteidigen? Nützlich sind ein paar Sandsäcke (100) oder ein paar Steine, Zement. Das wäre dann im Fall der Fälle der Unterschied zwischen:
Haben und nicht Haben.
Was man selbst nicht hat haben vielleicht Andere. Ganz interessant ist es, die Alphatiere im Auge zu behalten. ;)

So sehr man sich nun aber vorbereitet und verschiedene Szenarien durchspielt ist das Wichtigste die "Ausrüstung" die man IN sich hat.
Zum Einen ist das Wissen und zum Anderen ist das eine mentale Vorbereitung um auch mit Unerwartetem zurecht zukommen.

Bsp: Du hast ausreichend Vorräte für 6 Monate und an Ausrüstung alles Mögliche.
Du fährst am Wochenende 100km zu einer Familienfeier und genau da beginnt der Blackout. Stellt sich die Frage ob es ratsam ist noch schnell die Heimreise anzutreten oder doch besser vor Ort abzuwarten. Daraus ergibt sich schon eine kleine Packliste fürs Auto.
Das Nächste sind ein paar Utensilien für "am Mann" und dann wieder was man gelernt hat und in sich trägt...

Mir fällt dazu ein Film ein, in der zwei Piloten sich auf ihren Einsatz vorbereiteten. Der alte Hase hatte an Alles gedacht und sorgte sich mehr um den ahnungslosen Helden.
Sie wurden abgeschossen und gleiten an ihren Fallschirmen zu Boden. Der Hase spulte sein Programm ab. Sogar Tarnfarbe hatte er und schmierte sich gleich sein Gesicht ein um nicht entdeckt zu werden, zückte seine Pistole und wollte sich dann aufmachen. Es schien, als hätte er die Situation voll unter Kontrolle.

Nach zwei Schritte stolpert er doch tatsächlich (oder zufällig) mit einem feindl. Soldaten zusammen, der wie er auch völlig überrascht war.
Dumm nur, daß er in dessen Bajonett rannte. Tödlich verletzt gibt er seinem Kameraden noch per Funk Bescheid, daß das jetzt doch ziemlich blöd für ihn gelaufen ist.

Zufälle gibt es. Das Leben kann noch viel grausamer sein.
Das sollte man als Prepper auch verinnerlichen.

Der ahnungslose Held wurde übrigens gerettet. Sie hatten es auch geschafft einen Funkkontakt herzustellen.
Im Film gab es natürlich nachdenkliche Dialoge...

In der Realität ist es auch so schwer genug die kleine Sachen zu meistern.
kein Licht' in der Dunkelheit! - nicht einfach, wenn man Licht gewohnt ist.

kein Lärm machen, wie putze ich mir den A... ab?, kann man das Wasser trinken?
Aus langweiligen Spaziergängen oder Joggingrouten kann man Erkundungsläufe machen.
Welche Kräuter wachsen an welcher Stelle, wo wären geeignete Beobachtungsplätze, Verteidigungsstellen usw.

ich habe meinen großen Generator verkauft.

Ich könnte auch sagen ich habe ihn gegen den Zufall getauscht.. :)

gruss
HG


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