Ab den nächsten 50-100 Jahren

Geschrieben von HG am 19.06.2019 19:43:41:

Der wahre "Prophet" denkt natürlich in noch größeren Zeiträumen! ;)

..oder aber vom Jetzt. wie auch immer.

<"Beobachter-II">
Heute vor einem Monat veröffentlichte der YouTuber Rezo seine totalitären Vorstellungen zur Bekämpfung der angeblichen "Klimakrise", nach dem Motto: "Es gibt nur eine legitime Einstellung". Falsche Propheten gab es zwar schon immer. Aber noch nie bekamen sie so schnell so viel Publikum und wohl auch Einfluss wie heute.

Also bin ich auch einer ...


Mit den Prognosen ist das so ein Sache. Nachher ist man dann schlauer.
Wer sich als Prepper Gedanken macht und wiedermal an Grenzen stößt - des Vorstellbaren, der kann ja auch mal auf andere Bilder zurückgreifen oder
einfach klauen. In der Vergangenheit, in Romanen oder auch Filmen.

apropos Klauen - da kommt mir China in den Sinn. Klauen, Kopieren ist bei denen ja fast schon Normal. Obwohl ich mir vorstellen könnte, daß die Worte
im chinesischen eine andere Bedeutung haben.
Für den Chinesen ist es eher ein Zeichen der Anerkennung, wenn er deine Ideen kopiert.
Ich erinnere mich an einen Gang durch ein Künstlerviertel, in dem die Mona Lisa angeboten wurde.
Aber nicht nur nachgepinselt, was alleine schon meisterhaft war. Nein, gleich in verschiedenen Stilrichtungen.
Die fanden das richtig toll, obwohl sie das mit den Augen nicht ganz so verstanden haben... ach egal.
Die kleinen Chinesen freuten sich und die Bilder waren wirklich meisterhaft. Manche schräg und bunt aber was soll's.
Ich glaube ein Europäer würde niemals auf die Idee kommen das Bild Mona Lisa in allen erdenklichen Stilen nachzumalen.
Ein Kunstkenner sowieso nicht, für den wäre das Blasphemie.

Mich interessierte deren Denkweise und bei den "Schlitzohren" verlaufen mehr als ein paar Synapsen anders... :)

Zurück zum klauen Prepper... oder so
Mir fällt hier die Serie Outlander ein.
Eine Frau gerät durch Zufall aus dem Jahr 1947 ins Jahr 1747. Wie spielt keine Rolle.
Interessant wäre nun für den Prepper sich gedanklich vorzustellen welche Schwierigkeiten bestehen.
Wie besteht man in der Zeit den Alltag. Nahrung, Kleidung, Sprache. Kein fließend Wasser oder Klopapier... usw.

Die Frau war eine Krankenschwester in II.WK und hatte erstaunlich viel Wissen über Kräuter. Heilkräuter und auch gifitge Pflanzen.
In einer Szene mixte sie ein Gift um einen schwer Kranken auf eigenem Wunsch von seinen Schmerzen zu erlösen. Schwieriges Thema.

Ich frage mich nur ob das in der Zeit Standard-Wissen war... :o
Man könnte das dann ja auch als Problemlösungstechnik bezeichnen. Herrje

Solche Gedankenspiele helfen jedoch sein eigenes Vorsorgekonzept zu überprüfen. Vieles wird als Selbstverständlich angenommen.
Eine andere Sache wäre es im umgekehrten Fall zu experimentieren. Wie würde wir in der Zeit in der anderen Richtung zurecht kommen.

Immerhin gibt es unterdrückte Erfindungen, das ist kein Geheimnis. Vielleicht lassen sich nach dem SW so einige Probleme auf eine
ganz andere Art lösen. Ich bin da völlig offen...

Geht man solchen Gedanken nach reduziert sich die Ausrüstung, gekürzt um Luxus, auf ein Minimum.
Was braucht der Mensch eigentlich wirklich.... zum überleben oder einfach nur zum leben.

Mir hilft so Etwas eigene Fehler aufzuspüren und mein Konzept anzupassen.
Und wenn ich einen Fehler ausmache ist es für mich kein Problem diesen zu korrigieren

Im Moment sehe ich allerdings keinen Fehler.
Eher, sich veränderte Umstände, auch darauf muss man reagieren können.

in diesem Sinne.
lauschen wir weiter der Kapelle
Eisberg voraus

gruss
HG


p.s. dem Eisberg ist das gleich ob vorbereitet sind.


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