Ehrliche Noten

Geschrieben von Falkenauge am 06.09.2019 18:18:34:


Ich war nie in einer Waldorfschule. Ich war und bin immer der Meinung: "Ehrliche Noten für ehrliches Lernen".
"Seinen Namen tanzen" und ähnlicher Psychoscheiß hätte mich wahrscheinlich innerlich zerbrochen. Und was die Waldorfschule den staatlichen Schulen spirituell voraus hat, das habe ich mir auch nachträglich im Eigenstudium aneignen können.


Es gibt keine ehrliche Noten. Noten sind immer subjektiv. Das heißt die Qualität einer Leistung ist niemals eindeutig objektiv quantifizierbar. Vgl.:
https://fassadenkratzer.wordpress.com/2017/07/07/das-staatliche-pruefungssystem-als-herrschaftsinstrument/

Die Phrase vom "Namen tanzen" ist eine Verballhornung der Ausdruckskunst Eurythmie, die eine Umsetzung der unterschiedlichen Luftbewegungen in den Sprachorganen in Bewegungen des ganzen Leibes bedeutet und daher als sichtbar werdende Sprache nicht "innerlich zerbricht", sondern leiblich-seelisch aufbauend wirkt. Man darf Einbildung nicht mit Wissen verwechseln.


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