"wundersame Geldvermehrung" versus rationale Wirtschaftspolitik ..

Geschrieben von Beobachter-II am 22.05.2020 12:08:51:

Der Staat hat noch nie wirksam eine Rezession oder gar Deflation bekämpfen können.

Doch doch, er allein kann oder könnte es .. wenn "er" nur wollte, mit richtiger Gesetzgebung und mit Zustimmung der Mehrheit natürlich.

Wenn eine Ökonomie am absaufen ist kann der Staat gar nicht soviel Geld in den Markt pumpen wie benötigt wird.

Eine Ökonomie wie die heutige (mit Fiat Money) KANN grundsätzlich NICHT "am Geldmangel absaufen" - das ist völlig ausgeschlossen. Das geht nur durch Unfähigkeit in der Wirtschaftspolitik oder durch politische Absicht. Geldmenge ist schon seit langem mehr als reichlich im Umlauf, und war zu jedem Zeitpunkt.

Man spricht schon allein in Deutschland von mehreren Billionen für die Bankenrettung, die demnächst anstehen könnte. Es findet eine wundersame Geldvermehrung statt ohne das dafür irgendetwas Wertgegenständliches produziert wurde.

WER hat Dir solchen Schwachsinn erzählt, dass man mit Geldvermehrung Banken retten oder eine Rezession bekämpfen sollte?? Du verstehst leider nichts von richtiger Wirtschafts-, Sozial- und Steuerpolitik. "Wundersame Geldvermehrung" ist keine WIRTSCHAFTSPOLITIK.

Aus der Deflation wird dann nach der (versuchten) Rettung eine Inflation, weil all das Geld gar nicht mehr auf Konsumgüter treffen kann. Es gibt dann nämlich keine mehr weil das produzierende Gewerbe erledigt ist. Das Geldvolumen, das in die Märkte gepumpt worden ist, zirkuliert dann trotzdem noch.

Das ist Nachplappern von Allgemeinplätzen ohne konkreten Bezug. In all deinen Ausführungen sind keinerlei nachvollziehbare Lösungen oder Wegweiser sichtbar.

Gruß, Beo2


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