Es geht um das ewige Heil

Geschrieben von Fritz am 15.10.2020 13:47:25:

[...] lebte und wirkte doch auch in Jesus-Christus ein hohes übersinnliches Gotteswesen als Mensch auf Erden.


Es wird nicht verlangt, alle tieferen Glaubenswahrheiten zu kennen, aber es gibt Glaubenswahrheiten, die man notwendig kennen muß. Die Trinität Gottes und Seine Fleischwerdung sind glaubenskonstitutiv. Ohne den Glauben an sie wird man definitiv auf ewig verloren sein.

Papst Eugen IV., 22. November 1439, Konzil von Florenz, 8. Sitzung, Athanasische Glaubensregeln: „Wer auch immer gerettet sein will, muß vor allem den katholischen Glauben festhalten. Wer ihn nicht ganz und unverletzt bewahrt, wird ohne Zweifel auf ewig verloren sein. Der katholische Glaube besteht darin, daß wir den einen Gott in der Dreiheit und die Dreiheit in der Einheit verehren. Zum ewigen Heil ist es aber auch notwendig, die Inkarnation unseres Herrn Jesus Christus treu zu glauben.“

Die Formulierung „Wer auch immer gerettet sein will“ schließt das unvernünftige Kind aus.

Papst Benedikt XIV., Enzyklika Cum Religiosi, 26. Juni 1754: "
Wir können jedoch nicht darüber erfreut sein, wenn Uns nachfolgend berichtet wird, daß es häufig der Fall war, daß im Gefolge des Religionsunterrichts in der Vorbereitung zur Beichte und Heiligen Kommunion diese Leute in Unwissen über die Glaubensgeheimnisse waren, sogar über solche Dinge, welche mit Notwendigkeit des Mittels [necessitas medii] gewußt werden müssen; folglich sind sie nicht zu den Sakramenten zuzulassen.“

Necessitas medii (Notwendigkeit des Mittels, necessity of means) bedeutet ‚unbedingte Heilsnotwendigkeit‘ in Abgrenzung zu necessitas praecepti (Notwendigkeit des Gebotes), zu welcher Mittel gehören, die nicht absolut notwendig zum Heil sind, aber dennoch zu beobachten sind.

Hl. Papst Pius X., Enzyklika Acerbo nimis, 15. April 1905: „Mit Recht hat darüber Unser Vorgänger Benedikt XIV. geschrieben: Wir behaupten, dass ein großer Teil derjenigen, welche ewig verdammt werden, dieses endlose Unglück deswegen erleiden, weil sie die Glaubenswahrheiten nicht kannten, welche man notwendig wissen und glauben muss, um unter die Auserwählten gezählt zu werden.

Wenn man gerettet werden will, sollte man sich also z.B. mit dem Athanasischen Glaubensbekenntnis beschäftigen, welches vom Konzil von Florenz dogmatisiert worden ist und in der Sekte des Zweiten Vatikanischen Konzils bezeichnenderweise seit seiner Abschaffung der Prim keine Verwendung mehr findet. Es beginnt mit folgenden Worten: „Wer da selig werden will, der muss vor allem den katholischen Glauben festhalten; wer diesen nicht in seinem ganzen Umfange und unverletzt bewahrt, wird ohne Zweifel ewig verloren gehen.“ Und es endet mit den Worten: „Dies ist der katholische Glaube. Wer ihn nicht treu und fest umfasst, kann nicht selig werden.“
https://de.wikipedia.org/wiki/Athanasisches_Glaubensbekenntnis

Bezüglich der Menschwerdung (Fleischwerdung, Incarnation) lehrt es:
Aber zum ewigen Heil ist es nötig,
dass er auch an die Fleischwerdung unseres Herrn Jesus Christus aufrichtig glaube.

Der richtige Glaube ist nun dieser: Wir glauben und bekennen,
dass unser Herr Jesus Christus, der Sohn Gottes,
Gott und Mensch ist.

Gott ist er, aus der Wesenheit des Vaters vor den Zeiten gezeugt,
und Mensch ist er, aus der Wesenheit der Mutter in der Zeit geboren.

Vollkommener Gott, vollkommener Mensch,
bestehend aus einer vernünftigen Seele und aus menschlichem Fleisch.

Dem Vater gleich der Gottheit nach,
geringer als der Vater der Menschheit nach.

Doch obwohl er Gott und Mensch ist,
ist Christus nicht zwei, sondern einer.

Einer aber nicht durch Verwandlung der Gottheit in Fleisch,
sondern durch Aufnahme der Menschheit in Gott.

Er ist ganz und gar einer nicht durch eine Vermischung der Wesenheit,
sondern durch die Einheit der Person.

Denn wie vernünftige Seele und Fleisch einen Menschen ergeben,
so ergeben Gott und Mensch einen Christus.


Zweitens ist die Taufe zum Heile notwendig.

Papst EUGEN IV., Konzil von FLORENZ, Exsultate Deo 22. Nov. 1439:
Den ersten Platz unter allen Sakramenten hat die heilige Taufe inne, die das Tor zum geistlichen Leben ist: Durch sie werden wir nämlich zu Gliedern Christi und dem Leib der Kirche zugehörig. Und da durch den ersten Menschen der Tod in alle einzog [vgl. Röm 5,12], können wir, wie die Wahrheit sagt, nicht ins Himmelreich eingehen, ohne aus Wasser und Geist wiedergeboren zu werden [vgl. Joh 3,5]. Die Materie dieses Sakramentes ist wahres und natürliches Wasser, gleichgültig, ob es kalt ist oder war“ (DH 1314 NR 528,529).

Papst Julius III., 14. Sitzung Sacrosancta oecumenica, 2. Kapitel, Konzil von Trient, 25. November 1551:
Denn, sagt der Apostel, (1 Kor 5,12) was habe ich über die zu urteilen, welche draußen sind? Anders verhält es sich mit den Dienern des Glaubens, welche Christus der Herr einmal (1 Kor 12,13) durch das Taufbad zu Gliedern seines Leibes gemacht hat.

Sofern jemand getauft ist und ab dem Vernunftalter mindestens die Trinität und die Inkarnation kennt, glaubt und bekennt und keine anderen Lehren beharrlich zurückweist und somit den katholischen Glauben besitzt, gehört jener zum Leib der Kirche, auch wenn jener über andere Glaubenswahrheiten irrt. Die Dreifaltigkeit Gottes und Seine Fleischwerdung stellen somit das Mindestmaß an Glaubenswissen dar, welches notwendig ist, um gerettet zu werden.

Da die Priesterweihe der Novus-Ordo-Sekte, die unter der Wortmarke RÖMISCH-KATHOLISCH firmiert, seit dem Jahre 1969 ungültig ist und somit heute gültig geweihte Priester beinah ausgestorben sind, befinden wir uns in einer Notlage, in der „auch ein Laie oder eine Frau, ja sogar ein Heide und Häretiker taufen [kann], sofern er nur die Form der Kirche wahrt und die Absicht hat zu tun, was die Kirche tut“.

Papst EUGEN IV., Konzil von FLORENZ, Exsultate Deo 22. Nov. 1439:
Der Spender dieses Sakramentes ist der Priester, dem es von Amts wegen zukommt, zu taufen. Im Notfall aber kann nicht nur ein Priester oder Diakon, sondern auch ein Laie oder eine Frau, ja sogar ein Heide und Häretiker taufen, sofern er nur die Form der Kirche wahrt und die Absicht hat zu tun, was die Kirche tut“ (DH 1315; NR 530).

Extra Ecclesiam nulla salus.


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