Das wird gerne von den Libertären angeführt

Geschrieben von Consul2 am 20.02.2021 19:35:06:

Die Libertären sehen in der staatlichen Regulierung das Problem. Demnach sollte sich der Staat minimieren damit die Wirtschaft voll durchstarten kann.

Das führt jedoch, wie in Großteilen dieser Welt, zur bittersten Armut und zur Ausbeutung. Auf der anderen Seite wächst die Anzahl der Milliardäre und der Konzerne, die keine Steuern mehr zahlen müssen. Dieses Phänomen haben wir jetzt bereits, und das, obwohl der Staat vielerorts regulativ eingreift.

Unter der allgemeinen Konkurrenz und der Jagd nach Profit kommt es zu Rationalisierungsmaßnahmen. Diese Rationalisierungsmaßnahmen und prekäre Arbeitsverhältnisse entziehen der Volkswirtschaft die Massenkaufkraft. Die Wirtschaft kann letztendlich ihren Konsumschrott nicht mehr verkaufen, weil sie sich durch ihre ständige Rationalisierung den eigenen Absatzmarkt vernichtet hat.

Des Weiteren herrscht die Profitsucht auch in bei der Energieversorgung oder bei den Immobilien. Hohe Mieten und überteuerte Strompreise sorgen ebenfalls dafür, daß der Konsumtionsmarkt seine Waren nicht mehr verkaufen kann.

Auf der einen Seite schlecht bezahlen, jedoch auf der anderen Seite möglichst viel Profit erwirtschaften, das ist der unauflösbare Systemfehler im Kapitalismus.

Die ganzen Finanzblasen sind das Resultat des Profitdenkens. Gegen Ende, dann wenn man mit dem eigentlichen Kerngeschäft (z.B. Produktion von Autos) keinen Profit mehr erwirtschaftet, wird das ganze Geld am Finanzmarkt investiert. So kann es passieren, daß der Profit der Firma A lediglich noch durch den Aktienanstieg des Konkurrentem, Firma B, generiert wird.


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