Vorab schon mal ...

Geschrieben von Beobachter-II am 20.02.2021 13:39:13:

Es handelt sich hier um eine Zusammenfassung von-, bzw. einen Überblick über essentielle Erstehandstudien, falls du folgen kannst. Das sind eben genau KEINE "Wikipedia-Artikel", sondern das Ausgangsmaterial, woraus diverse Autoren dann erst Wikipedia-Artikel konstruieren
. Mit anderen Worten:

_ 1) Bei der von Dir gebrachten Publikation von Dr. Karlheinz Lüdtke handelt es sich keineswegs um die Ergebnisse EIGENER Forschungen des Autors im Bereich der Viren-Forschung. Dr. Lüdtke - ein Sozialwissenschaftler in der DDR - machte nichts anders als das, was auch Autoren von Wikipedia'artikeln tun : Er wertete ihm zugängliche Fachliteratur aus - und es ging ihm dabei um die Darstellung einer historischen Theorienentwicklung zum gegebenen Thema.
_ 2) K.H. Lüdke war kein Forscher in diesem Themenkomplex .. und hatte einen Elektronenmikroskop vermutlich niemals live gesehen.
_ 3) K.H. Lüdtke wertet fast ausschließlich die Virusforschung aus, wie sie VOR dem WK-II vorgelegen hatte - das geht aus seiner Literaturliste klar hervor. Er war ein Wissenschaftshistoriker und Erkenntnistheoretiker (vermutlich Sozialwissenschaftler).
_ 4) Die von mir verlinkten Wikipedia'artikeln enthalten jeweils auch eine Liste von Originalpublikationen, nicht anders, als es im Artikel von Dr. Lüdtke geschieht. Die Liste aller diesbezüglichen Quellenangaben bei den zahlreichen Wikipedia'artikeln (die ich vielleicht noch verlinken werde) ist mindestens 50-mal umfangreicher als die Literaturliste von K.H. Lüdtke.
_ 5) Die von mir angeführten Wikipedia'artikeln spiegeln den Forschungsstand VON HEUTE ! Also nicht den Stand, wie er vor dem WK-II war.
_ 6) Diese Wikiartikeln haben jeweils mehrere Autoren - gewiss keine Laien - die unabhängig voneinander an den Artikeln gearbeitet haben. Die Artikeln stehen im Rampenlicht der fachlichen Öffentlichkeit und können jederzeit öffentlich und fundiert in Frage gestellt werden. Mit "fundiert" meine ich : durch andere Forscher auf gleichem Gebiet.

_ 7) Last but not least : Dr. Lüdtke bestreitet mit keinem Wort, dass es VIREN (= i.S. körperfremder Krankheitserreger) gibt, sondern referiert lediglich die unterschiedlichen historischen Positionen von Forschern, u.z. vor dem WK-II. Der 100-jährige akademische Streit ging nicht darum, OB es VIREN gibt, sondern erstens, OB sie quasi-flüssige Beschaffenheit haben oder als Festkörper anzusehen sind. Und zweitens, OB es Mikroorganismen, d.h. Lebewesen mit eigenem Stoffwechsel und autonomer Vermehrungsfähigkeit, oder lediglich Enzyme (hochkomplexe Eiweissmoleküle) sind. Und drittens, OB sie eine Gensequenz enthalten oder nicht. Sein eigenes abschließendes Resümee lautet - auf Seite 66-67 :
___ ZITAT: "Mit der Entlehnung von außerhalb der Virusforschung vorgefundenen Begriffen kam es nicht sogleich zu einer Einebnung der Kluft zwischen den verschiedenen Gruppen dieser Forschungsrichtung. Die Fronten verhärteten sich eher noch, es kam zu einem Aufeinanderprall genetischer und biochemischer „Erfahrungsbereiche“ bei der Deutung und Erforschung der Virenherkunft und –wirkung.
Und doch leitete dies eine Entwicklung ein, in deren Ergebnis die strittigen Fragen gegenstandslos wurden. Mit der Hinwendung zum „Makromolekül“ erschien die Frage, ob es sich bei dem Virus um ein „contagium fixum“ oder um etwas Lösliches handelt, in einem anderen Licht. Im Lichte fortgeschrittener kolloidchemischer Vorstellungen hatten beide Versionen ja etwas für sich. Wenn man sagen konnte, daß sich das Virus in einem molekulardispersen Zustand befinde, dann ließ sich die Alternative - flüssiger Ansteckungsstoff oder korpuskulärer Erreger - als eine Folge des nun überwundenen Entwicklungstandes der Kolloidchemie des 19.Jahrhunderts auffassen. Weder die Gleichsetzung des Tabakmosaikvirus mit Enzymen (Woods 1899) noch das Verständnis des Virus als eines für Tabakpflanzen äußeren pathogenen Erregers (Ivanovskij 1902) können in der Rückschau als schlechthin falsch beurteilt werden (siehe Wegmarshaus 1985: 78 f.): Stofflich gesehen sind sowohl Enzyme als auch Viren Eiweiße, wenn auch mit unterschiedlichem Molekulargewicht, und Viren sind Eiweißkörper mit einem RNA- oder DNA-Anteil, jedoch kein pflanzeneigenes Enzym. Das Virus ist tatsächlich ein korpuskuläres Agens."
ENDE der klaren Durchsage !
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Ich schließe mit diesem treffenden Kommentar von @Sylvia20 an :
http://finanzcrash.com/forum/read.php?1,189723,189755
Du bist die größte geistige Flachzange, die dieses Forum jemals gesehen hat und dazu noch mit einer schlechten Erziehung, die ihres Gleichen sucht.

Tja, mein Zwischenfazit:
Ich werde es mir doch nochmals überlegen, ob ich hier einen Überblick der Ergebnisse heutiger VIREN-Forschung abliefern sollte. Es macht nämlich richtig viel Arbeit - im Gegensatz zu dem wortreichen Nichts, was Du hier immer wieder absonderst, z.B. EINE uralte "Studie" (die Du selbst vermutlich nicht gelesen hast).
Du bist als Informationsquelle vollständig verbrannt und nur noch für Narren interessant. Das hast Du bereits mit deinem QAnon-Geschwurbel nachhaltig bewiesen. Nun stellst Du es wieder eindrucksvoll unter Beweis. Und auch davon, wie Wissen'Schafft tatsächlich funktioniert, hast Du definitiv null Ahnung.

Wünsche schönen Tag noch !
Beo2


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