Ex-Bankenvorstand ruft zum Handeln auf

Geschrieben von sammelleidenschaft am 22.10.2008 16:41:03:

Wie konkret beginnen?

Hier einige Ideen:

Sprechen Sie miteinander – Freunde, Bekannte, Unbekannte - organisieren Sie Treffen, stellen sie einfache Regeln dafür auf. Üben sie Zuhören und einfache Rede. Niemand kennt den Stein der Weisen, es geht ums gemeinsame “Erkunden”, nicht um Meinungen oder Überzeugungen.

Suchen Sie das Gespräch mit dem Arbeitgeber. Schaffen Sie Transparenz. Diese schafft Klarheit und löscht Angst. Sind sie selber einer, sprechen sie offen mit den Angestellten. Jeder weiß was. Jeder kennt jemanden, der was weiß und kann. Miteinander sprechen verhindert Abgleiten in innere Panik.

Suchen Sie Blogs auf (oder organisieren sie selber einen), wo fließender Austausch, Vernetzung und Diskussion via Internet stattfindet. Nehmen Sie sich vor allem vor auf das zu achten, was sie stört, ärgert, ihnen widerstrebt, rätselhaft erscheint. Nur im Rätsel ist Rat.

Werden Sie als Unternehmer initiativ. Suchen Sie Kontakt zu Zahlungssystemen , die Leistungen ohne Banken abwickeln - www.WIR.ch Gründen Sie Initiativen – fordern sie Kammern und Kommunalpolitiker zur Unterstützung auf.

Sind Sie Akademiker, fordern Sie Universitäten auf zum offen und interdisziplinären Diskurs auf. Rufen Sie die Wissenschaftler heraus aus ihren Elfenbeintürmen. Jetzt sofort. Sie werden jetzt wirklich gebraucht. Suchen Sie Kontakt zu Think Tanks für Währungsdiversifizierung. www.lietaer.com

Schauen Sie sich um, wo in Ihrer Stadt Initiativen sind www.regiogeld.de , die sich jetzt mit Geldfragen beschäftigen (oder gründen sie selber eine). Achten Sie dabei möglichst auf Vielfalt der Ansätze und Aspekte. Ob ethische Fragen, religiöse Quellen, konkretes Alternativgeld , Informationsveranstaltungen mit
Bankern und Politikern, Bürgermeistern und Landräten, Gesprächsrunden mit Schülern, Lehrern, Gewerkschaftern. Egal - aber: werden sie initiativ, d.h. konkret: Sie.

Schreiben Sie Artikel oder Leserbriefe und schicken diese an Zeitungen. Rufen Sie dort an und fragen Sie, woher die Redaktion Ihre Informationen oder ihre Kenntnisse haben. Greifen Sie diese nicht an, laden Sie sie ein, gemeinsam zu lernen und den Horizont zu erweitern.

Gehen Sie zu Ihrer Bank und bitten Ihre / n BeraterIn um ein Gespräch mit ausreichend Zeit ( mind. eine Stunde ) . Beruhigen Sie ihn / sie, dass, Sie nicht zum Anklagen oder zur Panikbehandlung gekommen sind. Laden Sie ihn / Sie ein, gemeinsam zu überlegen, was zukünftig für eine gute Vertrauensbeziehung
notwendig ist. Sprechen sie von Herzen. Gehen Sie dabei davon aus, dass ihr Gegenüber auch nichts lieber möchte als das.

http://wirsinddasgeld.de/


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