Die armen Schweizer mit ihrer Zentralbank

Geschrieben von sammelleidenschaft am 19.08.2006 20:08:00:

Eine Volksabstimmung scheint den Herren des Geldes nicht zu schmecken (vor allen Dingen wollen die nicht als "Magd" herumlaufen).
Zitat:
Titel "Die Notenbank als Magd der Sozialpolitik"
Zitat:
"Es war das Glück Westdeutschlands, eine Zentralbank bekommen zu haben, die nicht nach dem Modell der Reichsbank . . ., sondern nach dem der Amerikanischen Zentralbank aufgebaut war, eine Bank, die noch stärker als ihr Vorbild vor den Forderungen der Politiker und der öffentlichen Meinung geschützt war und deren Ziel nicht Prosperität oder sozialer Frieden war, sondern der Schutz der Währung."
Aha, eine Zentralbank hat keinesfalls das Ziel Prosperität oder sozialen Frieden zu sichern !!!
Deutlicher geht es doch nicht.
Aha, der "Schutz der Währung" hat absoluten Vorrang, sollte auch das Land, das mit dieser Zentralbank geschlagen ist, in Elend und Bürgerkrieg versinken.
Was mag nur mit "Schutz der Währung" gemeint sein? Eine Kaufkraftstabilität sicherlich nicht, denn die dort hochgelobte Deutsche Bundesbank war in keinster Weise in der Lage, den Wert der D-Mark zu schützen, war die D-Mark von 1950 im Jahre 1998 ja nur noch 20% ihres alten Wertes wert, hatte also 80% seines Wertes durch die Zentralbank verbüßt.
Im übrigen, zu erzählen, daß die gescheiterte Deutsche Reichsbank anders als die (eigentlich aufgelöste) Deutsche Bundesbank nicht nach dem Modell der Amerikanischen Zentralbank aufgebaut gewesen wäre, ist pure Demagogie, da auch die Deutsche Reichsbank ein Geschöpf der FED gewesen ist.
Sogar personell war das Brüderchen des FED-Bankers bei der Deutschen Reichsbank der Leiter und hatte als gleichzeitiger Leiter des reichsdeutschen Geheimdienstes noch weitere Möglichkeiten, die er während des Ersten Weltkrieges für Interessen sicherlich zu nutzen verstand.
Interessant auch der Titel des dort zitierten Werkes:
"Unsere gefrorenen Begierden. Was unser Geld will" (So heißt der Innentitel komplett) Das Buch bei ZVAB
Gekürzt als "Sonderausgabe" bei Amazon
Gefrorene Begierden. Geld als Lebewesen mit eigenem Willen. Du meine Güte.
Quelle NZZ-online



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