Re: DIE TÖDLICHE KUNST DER AKTIENMANIPULATION

Geschrieben von Peter X am 20.08.2006 19:50:00:

>>Hallo Mr. thoughtful!
>>Ich glaube, was diese Thematik betrifft, NUR was ich mit eigenen Augen sehen und verfolgen kann.
>>Manipulationen gibt es auch in hochkapitalisierten Märkten. Die Deutsche Telekom hatten wir ja bereits als ein Beispiel von vielen.
>>Glauben Sie, daß die Blackstone Group in jüngster Zeit DTE-Aktien zu überhöhten Preisen kauft, wenn sie diese kurze Zeit später absehbar unverhältnismäßig günstiger bekommen können?
>>Vielleicht schildern Sie uns mal gewisse Leerverkauf-Strategien der Market Maker. Oder ist das etwa ein Berufsgeheimnis?
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>Also von der Funktion des Market Maker scheinen Sie falsche Vorstellungen zu haben. Ein Market Maker ist eine Bank oder ein Werpapierhandelshaus, das sich verpflichtet hat, während der gesamten Handelszeit eines Wertpapieres jederzeit verbindliche Geld- und Briefkurse zu stellen. Der Market Maker stellt sicher, dass ein Wertpapier jederzeit zu marktgerechten Preisen ge- und verkauft werden kann. Die Funktion des Market Makers erhöht dadurch die Liquidität des jeweiligen Wertpapieres wesentlich.
>Wenn Sie darauf anspielen sollten (?) daß es bei short-sales in engen Märkten bei Leerverkäufen manchmal keine Eindeckungsmöglichkeit gibt (sog. corner), dann antworte ich Ihnen, daß der Spekulant selbst schuld hat, wenn er in engen Märkten short geht. Short-sales tätigt man sinnvoll nur in Wertpapieren mit großen Börsenumsätzen.
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>>Hinzu gesellen sich noch, dem elektronischen hightech-Zeitalter sei Dank, neue vielseitige Methoden zur Schröpfung von gläsernen "Kunden".
>>Wenn Sie Small Caps handeln, dann sollten Ihnen z.B. Praktiken zur Abfischung von stop loss Orders bestens bekannt sein, ebenso wie umgekehrt jene in Bezug auf stop buy und ganz schlichte limit Orders. Erwähnenswert sind auch auffällige Handelsaussetzungen stets zu bestimmten Zeiten, irrationale Kursstellungen für Sekundenbruchteile, sogar Depotsperrungen von Kleinanlegern u.v.a.m.
>>Ich habe dazu jede Menge sehr eindrucksvoller Beispiele schwarz auf weiß über viele Jahre gesammelt.
>>Fakt ist: In den letzten Jahren wurde eine Vielzahl neuer perfider Mittel und Wege geschaffen Privatanleger zu betrügen und zu schröpfen.
>>Das weder BaFin noch BdB sich im geringsten dafür interessieren finde ich geradezu bezeichnend.
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>Wenn Sie Beispiele für unseriöses Geschäftsgebarebn haben, bitte sofort dem Vorstand der Börse, der BaFin und dem BdB melden. Bei Untätigkeit Meldung an die Staatsanwaltschaft, die bei Betrung (Offizialdelikt) tätig werden MUSS !!!
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>>An den Aktienbörsen scheint es wie auch anderswo nur noch um eins zu gehen: Umverteilung von arm nach reich.
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>Durch nichts gerechtfertigte Aussage !
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>>Im Prinzip geht es nur noch darum, wer den anderen am besten betrügt/gerissener ist. Langfristig sind das immer die Market Maker.
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>Die am Allerwenigsten !
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>>Der Begriff "Aktien-/Anlagekultur" ist unter diesen Umständen völlig fehl am Platze.
>>
>>Ihr vielbetontes untrügbares timing sowie die hohe Rendite per Aktienanlage scheint dieses Jahr nicht so großartig zu sein, zumindest so nicht nachvollziehbar.
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>Also ich bin zufreiden, da ich ja mit einem Teil des Geldes wieder investiert bin. Am 16.6.06 gab es sehr große Umsätze in den DAX-Unternehmen, also habe ich am kommenden Montag etwas investiert. Investmentfonds investieren nun mal auf Grund großer Mittelzuflüsse in der Regel in die 30 DAX-Unternehmen. Der SDAX hinkt noch sehr hinterher und da werde ich noch abwarten.
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>>Siehe hier
>>
>>Ihre Antwort auf Oldys Beitrag "Die B löden sterben scheinbar nie aus. :-)))))" aus der Feder eines Vermögensverwalters ist die Krönung schlechthin.
>>Schließlich sind es diese "Bl öden", von denen Sie leben.
>>Sowas habe ich noch nie gehört/gelesen.
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>Das ist eine sehr ungehörige Beleidigung! Ich lebe davon für meine Mandanten gute Investitionsmöglichkeiten zu geeigneten Zeitpunkten ausfindig zu machen. Das Wirtschaftswachstum und das Wachstum der Unternehmen führen zu Erfolgen, nicht das Ausnutzenm von "Bl öden". - Ich dachte bisher, daß Sie etwas mehr vom Börsengeschehen verstehen; da habe ich mich ofensichtlich geirrt.
>th.
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Hallo Alex
Wir beide vermuten es ja aus langjähriger Berufserfahrung, die Aktienkurse könnten im September durchaus noch einmal nach unten wegbrechen.
Auch wenn sich derzeit schon viele Investoren sehr mutig geben und sich von den Monaten August und September nicht schrecken lassen die waren doch im Jahr 2005 ganz freundlich , sollte man vielleicht doch auch die Ergebnisse der Statistiken der letzten Jahrzehnte zur Kenntnis nehmen. Wer seit 1988 immer im DAX investiert war, konnte seinen Einsatz bis heute verfünffachen. Wer aber
seither die Monate August und September dabei ausließ, schaffte bis heute das 22fache!
Gruß
Peter



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