Re: Frage: Es gibt doch Nicht-EU-Länder die den Euro eingeführt haben - wie geht das

Geschrieben von xnickel am 21.08.2006 09:19:00:

Sind doch nur Computerzahlen oder Papier, das zinslos außer Landes fließt.
Die Leistung dafür wurde hier erbracht und bleibt hier.
Das ist kein EU-Problem.
Mit abfließenden $ (Papier, Computerzahlen) leben die USA, vielkritisiert, prächtg.
Ich würde diesen kleinen Nutzen als EU-Bürger nicht kritisieren.
xn
PS:
Siehe unten Antwort Hannich v.20.08.06, 15.19h

>>Soweit ich weiß ist Montenegro so ein Beispiel. Die haben die D-Mark dann durch den Euro ersetzt.
>>Aber wie funktioniert das in der Praxis. Dieses Land kann keine Euros drucken, ausgeben und hat keinen Einfluß auf Geldmenge, Zinssätze usw.
>>Die Exportwirtschaft ist schwach. Also schicken die Gastarbeiter die Euros zu ihren Familien nach Hause in Montenegro. Was passiert aber wenn das umlaufende Geld immer weniger wird...... Nehmen wir an die Montenegriner kaufen fleißig im Ausland ein und irgendwann sind die Euros alles wieder weg.
>>Wie kann der Staat, Banken oder sonst wer dafür sorgen, dass genug Scheine unterwegs im Land sind?
>>Das wäre doch eines der wenigen Länder wo die Politik, die Zentralbank sogut wie keinen Einfluß hat. Oder übersehe ich da etwas?
>Noch viel mehr sollte uns doch aber interessieren welche Auswirkungen für uns diese riesigen Geldabflüsse haben !
>Wenn davon ganze Staaten leben kann die Summe nicht gerade unbedeutend sein.
>Es kann doch nicht wirkungslos sein,wenn in D.jeden Tag 1.000 Arbeitsplätze verloren gehen und z.B.auf dem Bau kaum noch deutsch gesprochen wird ?
>Diese mehr oder minder fleißigen Leute sparen und schicken alles heim was sie können und genau diese Summen müsste doch der derzeit arbeitslose Michel selber verdienen und hier auch ausgeben.



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