Neues Forenthema Nr,25

Geschrieben von Oldy am 22.08.2006 01:07:00:


Da anscheinend das Rheingold jetzt endlich in Umlauf kommt, will ich einige Forenthemen für Rheingold schreiben.

Rheingoldergrade.
Es ist für einen Werber nicht schwer einen neuen Rheingolder zu werben, wenn er ihn nicht überfordert.
Jemand kann Rheingolder ersten Grades einfach dadurch werden, daß er sich bereit erklärt Rheingold als Zahlung zu akzeptieren und das öffentlich erklärt. Das ist ohne Risiko für jeden Gewerbetreibenden und für jeden Arbeiter. Ein Gewerbetreibender gibt einfach einen Schild heraus auf dem steht Rheingold willkommen und er wird zusätzliche Umsätze machen. Ein Arbeiter sagt einfach, daß er auch Rheingold als Zahlung für seine Leistung annehmen wird, wenn es nicht seine Berufsgenossenschaft oder Zunft schon für ihn getan hat. Er wird dadurch Arbeit haben.
Das werden der Großteil der Rheingolder sein und die sind, besonders am Anfang, sehr wichtig, weil viele Schilder zeigen, daß viele Leute Rheingold akzeptieren und deshalb niemand Angst haben muß auf eingenommenen Rheingold lange sitzen zu bleiben.
Rheingolder zweiten Grades werden die Leute, die Rheingold emmitieren. Das ist auch ganz einfach und bringt ihnen Vorteile, ohne etwas zu kosten. Sie werden dabei durch die Seignorage ( Seignorage ist der Unterschied zwisschen Druckkosten und Nominalwert der Gutscheine) zwar nicht reich werden, weil Rheingoldgutscheine nur in geringen Mengen emmitiert werden, aber sie werden auch die ersten sein, die von den zusätzlichen Rheingoldumsätzen profitieren werden.
Hier wird es für einen Werber am Anfang etwas schwerer sein Leute dafür zu gewinnen, aber bei Rheingold braucht er es nicht umsonst zu machen.
Er (oder sie) ist ein Rheingolder dritten Grades, der in vielen Fällen das neben seiner Tätigkeit als Rheingolder zweiten Grades oder ersten Grades tun wird.
Dann kommt der Rheingolder vierten Grades. Das kann ein einzelner Mann oder eine Gruppe sein, die für die Organisation von Rheingold sorgen. Die sind notwendig, damit nicht einzelne Rheingolder zweiten Grades die Ausgabe übertreiben. Sie kontrollieren den Druck der Scheine und die Einhaltung der Kaufkraftgarantie.
Das ist es dann auch schon. Keinerlei unübersichtliche Bürokratie. Kein Rheingolder braucht sich mit Wirtschaftstheorien beschäftigen. Er wird Wirtschaftspraxis erleben und die Vorteile von Rheingold genießen.
Das sollten auch alle anderen Initiativen sich durchdenken. Es ist absolut nicht notwendig, jeden prospektiven Teilnehmer mit wirtschaftswissenschaftlichen Kontroversen zu belasten und zu langweilen. Jeder wird seine Vorteile in der Praxis erleben, wie es die Leute in Wörgl taten.
Detailfragen für die Praxis sind eigentlich nur für die höheren Rheingoldergrade von einiger Bedeutung und niemand braucht sich damit beschäftigen, der nur ein Teilnehmer ersten Grades ist und wieder einer geworden ist, nachdem er als Emmitent seine Gutscheine in Umlauf gebracht hat. Die sind dann eine verschwindend kleine Teilmenge des Gesamtumlaufes und ein Emmitent braucht nicht einmal öffentlich als Emmitent sich auf seinen Gutscheinen deklarieren. Da steht dann Emmitent Nr.1 usw. und nur die Verwaltung weiß, wer ein Emmitent ist. Es ist die Angelegenheit jedes Emmitenten selber, ob er öffentlich als Emmitent auftreten will.
Die Werberückseiten auf den Gutscheinen haben keinerlei Bezug zu den Emmitenten auch wenn ein Erstemmitent das Recht hat, seine Gutscheine damit zu bedrucken. Später werden beim Umtausch abgelaufener Gutscheine, diejenigen, die sie umtauschen und die 5% Gebühr dafür zahlen dieses Recht haben. Sie können dieses Recht selber ausüben oder es auch verkaufen oder verschenken. Der Verkauf dieser potenten Werbeträger wird gegen Provision von einer eigenen Firma gemacht werden und nicht die Verwaltung belasten.
Wie diese Firma das organisiert, ist ihre eigene Sache. Voraussichtlich wird sie den Umtausch abgelaufener Scheine organisieren, die Umtauschgebühr kassieren und sie an den Verein abführen, wobei sie sicherlich einen Nachlaß heraushandeln kann..
In den meisten Fällen wird die Firma einfach schon neue Scheine vom Verein bezogen haben und die einfach umtauschen. Diejenigen, welche ihre Werberückseiten auf Scheinen haben wollen, werden sie einfach bestellen und werden für die 5% Gebühr das Recht erwerben auf diese Rückseiten und können dieses Recht auch verkaufen. Ein ganz einfacher Geschäftsvorgang. Ich denke, daß einige Gogoinitiatoren diese Geschäftsidee aufgreifen werden.. Der Druck der Werberückseiten kann dabei ruhig zeitverschoben stattfinden.



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