Neues Forenthema Nr. 26

Geschrieben von Oldy am 22.08.2006 01:13:00:

Wie Rheingold funktioniert.
Rheingold wird von den angeschlossenen Gewerbetreibenden als Waren und Leistungsgutscheine herausgegeben und ist durch diese gedeckt. Der Rheingoldverein sorgt dafür, daß einzelne Mitglieder nicht zu viele herausgeben.
Es werden nur so viele herausgegeben als im Umlauf bleiben. Die Kaufkraftgarantie sorgt dafür, daß nur so viel Rheingold in Umlauf kommt als im Umlauf bleibt. Zeigt sich, daß zu viel Rheingold ausgegeben wurde und es entsteht eine Rheingoldinflation, werden viele die Garantie in Anspuch nehmen und entsprechend viel Rheingold verschwindet damit vom Markt. Daher wird die Warendeckung nie in Anspruch genommen werden.
Jeder Teilnehmer kann ja für eine gegen Gutschein herausgegebene Ware sofort bei einem anderen Teilnehmer eine Ware im gleichen Wert dafür kaufen. Er bekommt eigentlich das Rheingold geschenkt, Das heißt, er schenkt es sich selber.
Allerdings muß er von diesem geschenkten Rheingold einen Teil an den Verein abgeben, damit der damit seine Kosten decken kann. Das sind im Wesentlichen Werbe und Druckkosten.
Wieviel der geschenkten Rheingold die einzelnen Teilnehmer für diesen Zweck dem Verein belassen, ist Sache einer Vereinbarung, aber es wäre gut da nicht zu kleinlich zu sein, damit der Verein gute Werber bezahlen kann. Das ist ja dann wieder zum Vorteil der Teilnehmer, weil ihnen das Umsatz bringt. Jeder Rheingoldschein kann während eines Jahren unzählige Male seinen Wert an Umsätzen bringen.
Eine Teilung von 30% für den Verein ist sicher vertretbar. Man darf nicht vergessen, daß es sich ja nicht um große Summen handeln wird, weil Rheingold viel schneller umlaufen wird, als es der Euro tut, Wegen der Gebrauchsgebühr wird niemand Rheingold zurückhalten. Rheingold im Wert von 1% der heutigen Geldmenge wird alles sein, was notwendig ist, um alle Waren zu bewegen. Der Warenabsatz bringt den Teilnehmern tausendfach mehr als die einmalige Seigniorage.
Gibt ein Teilnehmer 1000 Rheingold heraus, kann er damit rechnen, daß die im Durchschnitt im Jahr unzählige Male wieder in seinem Geschäft landen. Auch die 300, die er dem Verein gelassen hat. Der gibt sie ja auch aus und bringt sie damit in Umlauf. Später muß der Verein seine Kosten aus der Umlaufgebühr decken., denn die Seigniorage fällt ja nur einmal an und das für eine Geldsumme, die vielleicht 1% der jetztigen ist. Reich wird er dabei sicherlich nicht. Wir wissen noch nicht wieviel Rheingold gebraucht werden wird und Schätzungen gehen von einem bis 10 Rheingold pro Wirtschaftsteilnehmer.
Das hängt davon ab, wie schnell Rheingold umlaufen wird und wieviel davon trotz der geringen Umlaufgebühr als zeitweiliges Sparmittel verwendet werden wird. Die Erfahrung wird es zeigen.



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