Re: Gekündigt!

Geschrieben von Oldy am 23.08.2006 22:53:00:

>>Hallo Oldy,
>>ich habe die Zeitschrift gekündigt, weil sie sowas von Langweilig ist. Kein Pepp mehr wie unter Hannich, die Dinge werden nicht mehr direkt angesprochen wie bei Günter, sondern eher um den heißen Brei rumgeredet. Der neue Redakteur würde besser in die Hobbythek passen als Nachfolger von Jean Pütz :-)))
>>Hannich und Du werden nun absichtlich ignoriert und es ist kaum anzunehmen, das sich das mal ändern wird. Es ist schade, das persönliche Eitelkeiten den Erfolg verhindern bzw. hinauszögern.
>>Die Zeitschrift können wir vergessenm, sie hilft uns nicht weiter!
>>Beste Grüße
>>Henry
>Hallo,
>mir hatten sie ja vorgeworfen ich würde "Panikmache" betreiben, weil ich immer auf eine zwangsläufig kommende Krise hingewiesen habe. Ich hätte das auch noch intensiever betrieben, aber sobald ein brisanter Artikel erscheinen sollte, kam die Zensurkeule.
>So wollte ich mit Oldy zusammen einmal ein Interview mit Prof. Preparata veröffentlichen -war eine Menge Arbeit mit Übersetzung, hin und her mit dem Professor usw - am Ende wurde das brisante Interview abgelehnt, weil er Keynes kritisierte. Selbst auf ein Angebot von mir, einen Pro Keynes Artikel dem gegenüberzustellen wurde ohne Begrüdung abgelehnt. Später hieß es, man hätte damit die "Partei schützen" müssen.
>Viel laufen wird da bei denen jedenfalls nicht mehr.
>Gruß

Oldy $$$
Auch ich erwarte da nicht sehr viel, würde sie aber dennoch nicht ganz abschreiben. Nicht daß eine Zeitschrift mit minimaler Auflage viel Wirkung hat und eine Partei, die man nicht einmal eine Splitterpartei hennen kann, wohl auch nicht.
Daß man so eine Partei "schützen" muß, soll wohl ein Witz sein, nicht wahr? Was kann ihr denn schon passieren, außer, daß sie aus der Bedeutungslosigkeit heraus geschockt wird? Weniger als bedeutungslos kann sie ja nicht mehr werden.
Wir haben damals das Interview mit Professor Preparata ja extrem entschärft und das machte die Hauptarbeit aus. Ursprünglich war er ja noch viel radikaler in seinen Aussagen, wie Du weißt. Da hätten sie sich auf einen anerkannten Professor einer amerikanishen Universität berufen können und wagten nicht einmal, das entschärfte Interview zu drucken.
Der neue Redakteur hat es da sicher auch nicht leicht und muß sehr leise treten. Das solltest Du verstehen.



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