Mefo-Wechsel

Geschrieben von sammelleidenschaft am 13.06.2009 16:09:12:

Auf die Schnelle etwas bei Max-News zu den Mefo-Wechseln gefunden, da meine Suche nach 84-teiligen Mefo-Entschlüsselungsvideos leider vergeblich war. :-)

Zitat:

Mal außer acht gelassen, dass gemeinnütziger - nicht
weiter veräußerbarer Aufwand, nicht BIP-fähig ist und
daher über Steuern und Gebühren aufgebracht werden
müsste, ist der Wechsel ein geniales
Finanzierungspapier. Natürlich ist eine Wechsel ein
rückzahlbares Schuldpapier. Wie will man sonst Geld
ohne Schuld kreieren das nicht inflationiert? Es macht
sehr wohl einen Unterschied ob ein Häuslebauer über
einen Wechsel sein Haus selbst finanziert oder ob er
sich zuvor bei der Bank verschuldet, wo er zudem noch
Sicherheit bringen muss die er womöglich nicht hat und
ihm nach Hickups noch enteignet werden. Der
volkswirtschaftliche Sinn dem Souverän ebenfalls die
Geldkreierung zuzugestehen - und nicht nur den Banken -
verhindert Inflations- und Wachstumszwang durch die
Banken. Volkswirtschaftlich betrachtet kreieren die
Banken mit 4% Sicherheit 100% Nennwert und verrechnen
den Zins auf die volle Summe. Beim Wechsel fielen keine
Zinsen an.

Bei Wechsel denken viele nur immer an Mefo, weil Hitler
damit seine Rüstung finanzierte. Im Dritten Reich
finanzierte sich die gesamte Wirtschaft intern über
Wechsel und extern
- mangels Gold und Devisen - anfangs über Hitlers
dunklen Sponsoren, was in Fachkreisen gar kein
Geheimnis war, nämlich daß Hitler von 1929 bis 1933 von
der Wallstreet mit ca. 134 Millionen Reichsmark
anschubfinanziert wurde.

Nachdem es volkswirtschaftlich schwierig ist Geld dort
zur Verfügung zu stellen wo es gebraucht wird, hat
Schacht - der Mann der 'Hochfinanz' der sowohl die
Reichsbank (nach Versailles) wie auch BIS (1930-1932)
zusammen mit John Mynards Keynes für die 'Hochfinanz'
aufgebaut hat, dieses Wechselsystem extra für die
Finanzierung von Wirtschaftssystemen den Australiern
abgeguckt hat, welche damit die Transnational Railway
finanzierten. 1911 gründete die Andrew Fisher Labour
Regierung die staatliche Commonwealth Bank unter dem
Management von Sir Dennison Miller, der mit der
"People's Bank" nicht nur Australiens Anteil am 1.WK
finanzierte, sondern die Eisenbahn, Dampfschiffart
u.v.m. Ob eine Bank einem Kunden einen Kredit einräumt
oder ob der Kunde sich selbst einen Kredit einräumt
bleibt sich für die Nationalbank gleich - solange eine
Leistung - d.h. Rückzahlung dagegen steht. Beide
Kredite müssen zurück bezahlt werden - im ersten Fall
mit Zins und im zweiten Fall ohne Zins und Sicherheit.

Die Idee des Wechsels war, dort Geld zur Verfügung zu
stellen wo es gebraucht wird. Um ein Überangebot an
Geld ohne Leistung zu verhindern, wurde dieses mit
einem Aval = Ausfallbürgschaft verbunden. D.h eine
weitere Partei musste durch Querschreiben des Wechsels
zusätzlich haften um eine Inflation zu verhindern.
Wechsel zahlten grundsätzlich an die Bank eine
Abwicklungsgebühr von 1/4% p.Q., bis 2006. Es war die
billigste Art zu finanzieren und erlaubte jedermann die
Geldkreierung. Sie war Zinsfrei! Mefo-Wechsel
offerierten zwar 4% Zins und dienten damit als
Geldanlage - und sie wurden deshalb nicht eingereicht
und somit nicht sichtbar, denn die Regierung wollte die
Rüstungsausgaben dadurch geheim halten. Besser wäre
eine Prolongierung gewesen.

Die Mefo-Wechsel führten letztlich zum verlorenen
Krieg. Diese waren auf 4 Jahre ausgelegt und zwangen
Deutschland im Krieg zur Zurückzahlung. D.h. gerade in
der Zeit in der das meiste Geld gebraucht wurde, - in
welcher moderne Kriege wie Irakkrieg, die
Staatsverschuldung wesentlich erhöhen - wurde
Deutschland von seinen Finanzberatern gezwungen die
RM12Mrd. Rüstungsgelder zu amortisieren - statt diese
Wechsel einfach in die Nachkriegszeit zu prolongieren.
Der Halbjude Schacht - der Finanzarchitekt des Dritten
Reiches - leistete auch hier volle Arbeit für die
'Hochfinanz'. Alle Top Finanzberater standen im Dienst
der 'Hochfinanz' und stellten gemeinsam die Weichen für
den Kriegsverlust Deutschlands - auch wenn Wikipedia
bewusst das Gegenteil behauptet und in der
Wechselfälligkeit den Grund für Deutschlands
Kriegseintritt sieht. Das ist politische
Desinformation. Kein Mensch würde behaupten, dass die
USA den Krieg gegen den Irak wegen Staatsüberschuldung
führten.

Zurück zur Finanzierung des Dritten Reichs: Schacht
verfügte für die externe Finanzierung Deutschlands
zudem über große Dollar-Konten in der Schweiz, die ab
1930 zum Aufbau des Dritten Reiches angelegt wurden und
über BIS nach 1932 auf verschiedene Bankkonten verteilt
wurden. Ohne diese Hilfe wäre Hitler wahrscheinlich
kein Reichskanzler geworden; doch als er Reichskanzler
war, wurde er zugleich provoziert und boykottiert. Die
selben finsteren Mächte bauten zeitgleich Diktatoren in
Südamerika und anderen Ländern Europas auf und
finanzierten diese ebenfalls. Diese Politik änderte
sich aber spätestens ab 1934 als sich alle Diktatoren
zu schwierig lenken ließen.

Eine dieser Maßnahmen gegen Deutschland war die
Verschlechterung des Verhältnisses der Reichsmark zum
Dollar um 56,9%, welche es dem Reich unmöglich machen
sollte, Rohstoffe auf Dollarbasis auf dem Weltmarkt zu
kaufen. Hitlers Reaktion, die ein Wirtschaftswunder
auslöste, war zugleich tödlich: Hitler löste sich vom
Gold- bzw. Dollardiktat und führte eine sogenannte
Arbeitswährung ein. Im Grunde war es die Rückkehr zum
eigentlichen Ursprung der Wirtschaft. In England
bezeichnete man sie abfällig als Tauschhandel. In der
Tat bot Deutschland seinen Handelspartnern
Tauschgeschäfte an: Kupfer gegen Fahrräder, Maschinen
gegen Tabak und dergleichen. Da die meisten Länder
unter Devisenmangel litten, buhlten sie geradezu um
Wirtschaftsverträge mit Deutschland. In Deutschland
geschah indessen ein Wirtschaftswunder, das sich zu
einer Wohlstandsinsel inmitten einer von
Wirtschaftskrisen erschütterten Welt entwickelte.
Vertritt der Kapitalismus die Behauptung, dass Kapital
Arbeit schaffe, so wurde hier vorexerziert, dass Arbeit
Kapital schafft. Die 6 Millionen Arbeitslosen waren
nach drei Jahren - noch ehe also die Aufrüstung begann
- in Arbeit und Brot. Sie schufen Werte. Das Besondere
an diesem Wirtschaftswunder bestand darin, dass es ohne
Inflation bei stabilen Löhnen und Preisen ablief. Ein
Ei und eine Arbeitsstunde kostete 1933 genauso viel wie
1945.

Natürlich waren Spekulationen ebenso untersagt wie
Zinswucher. Man kaufte nicht auf Kredit und Raten,
sondern sparte erst, bevor man sich etwas anschaffte.
Es galt nicht die Devise "haste was, biste was";
vielmehr war ein Vorzeigewohlstand sogar anrüchig.
Vielfach wurde nach dem Krieg behauptet, dass dieses
Wirtschaftssystem früher oder später wegen
Überschuldung zur Pleite führen musste. Doch Pleiten
werden verursacht durch einen Run von Gläubigern. Es
gab aber keine Gläubiger; denn Deutschland war nur bei
sich selbst verschuldet.

Dieses damalige deutsche Wirtschaftssystem ist weder
von Wissenschaftlern untersucht, noch in der Weltpresse
kritisiert worden. Es wurde einfach totgeschwiegen und
die Gesetze die dazu führten wurden im 2006
stillschweigend für ungültig erklärt. Im Schweizer OR
sind sie hingegen noch verankert - doch auch dort wird
diese Finanzierung totgeschwiegen. Die gegen
Deutschland eingestellte Weltpresse verurteilte, ob zu
Recht oder nicht, alles Mögliche am neuen Deutschland;
eine Nicht-Verurteilung des Wirtschaftssystems hätte
andere Länder neugierig machen können.

Die BuBa "Forderungen in Euro aus geldpolitischen
Operationen an Kreditinstitute im Euro-Währungsgebiet"
(das schließt ganz Europa ein) sieh letzter Beitrag. Die
Notenbank aktiviert hier Forderungen die gar nicht
existieren, denn sie vergibt grundsätzlich keine
Kredite an Kreditinstitute, sondern überwacht die Basel
II Vorschriften für die Mindestreserven für die
Geldkreierung und verwandelt vorübergehend bereits
vorhandene Kredite (Wechsel, Lombardpapiere) in
Banknoten. Dieser Buchungstrick soll Werte vorgaukeln
die nie da sind und waren, denn woher sollte die
Zentralbank echte Werte bekommen haben? Sie sind das
Ergebnis der doppelten Buchführung. Die besagt jedoch
bei Prüfung der Gegenbuchung - wie im letzten Beitrag
ausgeführt, dass die Banken keine Verbindlichkeiten bei
der Zentralbank ausweisen. Herr Creutz ist wohlmöglich
in seiner Geldauffassung auf diesen Buchungstrick
hereingefallen.

Tenor des ganzen ist, dass Geld immer erst durch die
Rückzahlung aus Leistung seinen Wert erhält. Da wir
heute die Leistung nicht mehr honorieren, sondern nur
noch Effizienz und Wachstum, gewinnt das Kapital weil
es jegliche Arbeit automatisiert oder dorthin verlegt
wo die niedrigsten Löhne gezahlt werden. Wir haben
heute die entgegengesetzte Situation des Dritten
Reichs. Die Welt hat mehr als ausreichend Devisen und
ist mittlerweile selbst in der Lage die damaligen Waren
selbst herzustellen. Was sie noch nicht selber machen
können lassen sie uns gegen Devisen anliefern.



Wieso waren Mefo-Wechsel eigentlich ein Betrugssystem?

Soweit ich weiß, wurden über die MEFO-Wechsel ein Arbeitentgelt abgezweigt - was letztlich zur VW-Finanzierung dienen sollte (den aber eben kaum jemand wirklich bekam) - aber womit andere Kosten finanziert wurden. Zur Rückzahlung bzw. Schuldbegleichung kam es dann nicht mehr. Erst letztlich habe ich wieder davon gelesen, dass das DR auch ohne Krieg 1948 vor einer Währungsreform gestanden hätte. Doch das ist schon extrem spekulativ.

Womöglich bringe ich das auch mit der VW-Finanzierung hier ein wenig durcheinander - ich kann mir leider nicht alles merken ;)

Aber da hast du doch mal was vernünftiges, das sich nachzuforschen lohnt! Ich bezweifle aber, dass darüber ein 84-teiliges Entschlüssungelsvideo auf YouTube existiert (...).

Gruß!




Signatur:
http://www.youtube.com/profile?user=11guadalupe11&view=playlists


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