Geld und Wert

Geschrieben von sammelleidenschaft am 13.06.2009 19:07:25:

Geld hat keinen Wert und auch nie gehabt.

Es sind nur Zettel.

Wir sind wertvoll und wir sind es, die deswegen Werte schaffen, weil wir es sind, die Dinge wertvoll machen (durch Beobachtung und Entscheidung)

Nur in einem zu überwindendem Schuldgeld haben wir das Drama, das wir Geld vernichten, wenn wir leisten (tilgen).

Es ist doch grotesk, daß wir ein Geldsystem wollen, wo Leistende Geld vernichten. Wo die Leute hingehen und tatsächlich glauben, nicht sie, sondern das (zu vernichtende Geld) wäre wertvoll.

Und das auch noch spannend finden. :-)



Tenor des ganzen ist, dass Geld immer erst durch die Rückzahlung aus Leistung seinen Wert erhält.

Genau dieser Satz ist stark vereinfachend, um nicht gleich zu sagen falsch. Richtig ist: Jede Leistung bringt Geld zum Verschwinden. Es existiert nach der erbrachten Leistung nicht mehr! Dieser Druck, Geld zum Verschwinden zu bringen, bedarf aber eines Gegenpols, der die zu erbringende Leistung bewertet und schließlich abfordert. Dies sind in aller Regel die Geldhalter. Erst im Zusammenhang mit diesem Gegenpol kann sich die Spannung aufbauen, die zum Wert des Geldes führt.

http://limodane.de/html/allgemeine_geldtheorie.html

Gruß
Heinz




Signatur:
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