Re: Milchmädchenrechnung

Geschrieben von thoughtful am 07.10.2006 18:08:00:

sammelleidenschaft:
>>>Einfachs Beispiel:
>>>Der Besitzer eines Lastwagens mit 1000 Liter Öl geht einkaufen und lässt "anschreiben" - als Sicherheit dienen die 1000l Öl - d.h. der Händler im Laden hat nun eine "Ölforderung " von 1000l
>>>Frage: Wieviel Öl gibt es nun?
>>>100l + 1000l Ölforderung = 2000L? Also eine "Ölschöpfung"?
>>>Oder gibt es nicht immer nur den einen Lastwagen voll mit 1000l?
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>>Werter Herr Hannich
>Verfahren NICHT in seiner Existenz verleugnen.
>>Geldforderungen (Giralgeld) gerhören zu M1 und sind Geld !!!
>>th.
>Das ist witzig, wie Sie beide zugleich recht und unrecht haben.
>Günter irrt, wenn er Geld mit Öl vergleicht. Wenn er wüßte, daß er Wasser auf die Mühlen der Goldbugs schüttet. Geld ist mitnichten ein werthaltiges Ding wie es Öl als Naturressource ist.
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Ich habe es mir verkniffen darauf hinzuweisen, daß Öl und Geld zwei verschiedene Dinge sind und sich mit diesem Vergleich gar nichts für oder gegen fractional reserve banking vbergleichen läßt.
Ich weiß auch, daß US-Dollars und Euros, etc. nich besonders werthaltig gedeckt sind. Aber auch das geht am fractional reserve banking vorbei.
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>Günter hat recht, wenn er darauf besteht, zwischen Geld und Geldforderungen zu unterscheiden. Dies zu M1 zu vermengen, wie es die Ideologiegiganten der Wirtschafts"wissenschaften" tun, vernebelt durch fehlende Differenzierung.
>Thoughtful irrt, wenn er den Unterschied zwischen Geld und Geldforderung nicht sehen möchte. Den dramatischen Unterschied wird er mit der ersten Bankpleite, wenn aus Geldforderung eben kein Geld mehr wird, selber erleben. Jeder Kaufmann kann ein Lied davon singen, daß zwischen Geldforderung und Geld ein Unterschied besteht und es kann nur Professoren mit sicheren Bezügen einfallen, daraus einen Begriff (M1) zu machen.
>Thoughtful hat recht, wenn er instinktiv fühlt, daß der Unterschied -geistig- zwischen Geld und Geldforderung eigentlich ja gar nicht besteht. Er beherrscht zu seinem und seiner Mandanten Vorteil zu sehr die Spielregeln des alten Geldes, um nicht zumindest zu fühlen, daß das alte Geld eben nicht "werthaltig" ist wie Öl.
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Ja, ich weiß wie wenig werthaltig es ist. siehe oben.
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>Hier nimmt ein Quantenphysiker Stellung zu den ökonomischen Lehren:

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Sagen Sie mal, war der Autor nüchtern als er das verfaßt hat??
Ich habe nur den Anfang gelesen; das reicht völlig um nicht animiert zu werden weiterzulesen: -.-.-.
>>>Ich glaube, wir verstehen langsam, wie das mit dem Warengeld (d.h. Ware als Geld) und
dem Kreditgeld (Activa/Passiva-Paar als Geld) zusammenläuft. Und damit auch, wie das
mit dem Bild ohne Käufer in das Bild passt.
Eine Reichtumsverteilung hat nach oben die Anzahl der Personen,
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Was ist oben?
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nach Rechts
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Was ist rechts?
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Reichtum, d.h. für beide Währungsansätze ist das: Activa minus Passiva
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Wieso minus Passiva.
Erstellen Sie mal als Firmengründer eine Eröffnungsbilanz mit 100.000--. Euro Dann haben Sie als Aktiva 100.000,- Euro in der Kasse oder auf dem Bankkonto (= nach den Bewertungsgrundsätzen der Wirtschaftsprüfer gleichwertig) und als Passiva 100.000,- Eigenkapital. Was wollen Sie denn da saldieren????
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(Warengeld
hat keine Passiva, also Activa minus 0).
Falsch! Wenn es Warengeld gäbe, dann wäre das Warengeld auf der Aktivseite verbucht und auf der Passivseite das Eigenkaspital. Daß Warengeld ohne Schulden entstanden ist, ist etwas ganz anderes.
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Wir schauen also die Verteilung des
gesamten Wirtschaftlichen Reichtums an, so wie die Buchhaltung ihn erfaßt.
Wenn du nun Picasso-Bilder ohne verkaufen in die Buchführung mit unrealisierten
Schätzpreisen hineinschreibst, dann schiebst du die gesamte Verteilung nach rechts.
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Was ist das für ein weiterer ignoranter Kommentar zur doppelten Buchführung. Wenn jemand ein Bild in das Firmenvermögen einlegt und das Bild einene Schätzpreis lt. Sachverständigengutachten in Höhe von z. B. 50.000,- Euro hat, dann heißt der Buchungssatz: Anlagevermögen 50.000,- an Eigenkapital 50.000,- Das EK hat sich also um 50.000,- erhöht und die Bilanz hat sich um 50.000,- verlängert.
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Wenn du das Bild nur verkaufst, schiebst du die Verteilung nicht (du gewinnst,
ein anderer verliert) ,
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Noch dümmer geht es wohl nicht: Wenn ich ein Bild z. B. mit 50.000,- Euro zum Schätzpreis verkaufe, dann erhalte ich 50.000,- Euro und der Käufer das Bild im richtigen Gegenwert. Meine Bilanz hat sich nicht mehr verlängert. Es war nur ein Aktiventausch.
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es kann aber z.B. in einer zufälligen Ökonomie dazu
kommen, daß du sie verbreiterst durch die bargeldlosen Kreditgeldbuchhaltungssätze
und deren Asymmetrie in den Anfangsbedingungen.
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Das ist buchhaltungstechnisches Kauderwelsch ohne Aussagekraft.
Mon dieu, ich schreibe auch nichts über Physik, da ich kein Physiker bin und Physiker, die von Ökonomie nichts verstehen, sollten da auch die Finger davon lassen.
th.



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