Re: Milchmädchenrechnung

Geschrieben von Kruemel der Barbar am 08.10.2006 03:06:00:


>>---------------------------------------------------------------
>>Werter Herr Hannich
>>Das hätte ich nicht von Ihnen erwartet, daß Sie immer noch auf diesem Standpunkt beharren. Wissen Sie eigentlich, daß Sie sich damit blamieren??
>>Ich habe Ihnen das Lehrheft der Deutschen Bundesbank (!!!) verlinkt und den Lehrstoff unserer Universitäten im Volltext einkopiert. Weiterhin habe ich Ihnen eine Linkliste mit mehr als 1.200 Einträgen zu fractional reserve banking geliefert. Sie brauchen es also nur nachzulesen!
>>Man kann mit sehr guten Argumenten gegen fractional reserve banking sein (wie dies u.a. Prof. Dr. Murray N. Rothbard tut) aber man kann des bestehende Verfahren NICHT in seiner Existenz verleugnen.
>>Geldforderungen (Giralgeld) gerhören zu M1 und sind Geld !!!
>>th.
>
>Ich könnte Ihnen auch 67867 Seiten verlinken, auf denen steht, dass das World Trade Center durch plane impact eingestürzt ist und dazu noch die offiziellen Statements vom Weissen Haus mitschicken oder von beliebig, fast unendlich vielen anderen offiziellen Stellen.
>Was bringts: nix
>Was änderts: nix
>Die Dinger wurde durch Bomben hochgejagt wie jeder mit 2 Augen sehen kann.


Richtig so. Der Vergleich war gut. Das is nämlich auch das, was mich so stört, diese Universitätshörigkeit.
Dieser glaube, alles was dort gelehrt wird und in Lehrbüchern steht ist vollkommene Aufklärung und alles automatisch richtig.
Wenn ich aber von nem Professor, der VWL unterrichtet gesagt bekomme, daß das VWL-Studium mehr vernebelt, als den Studenten was brauchbares beizubringen, und nur dazu dient systemhörige kleine Roboter heranzuzüchten, die dann links und rechts nicht mehr erkennen, was sie eigentlich anrichten, und mir das auch von zunehmend immer mehr Studenten (die auch die Freiwirtschaft kennen) bestätigt wird, bin ich vorsichtig etwas als generell richtig hinzustellen, nur weils ein Lehrbuch sagt.
Wie sagt man auch so schön?
Wenn wWahlen was verändern könntne, wären sie verboten.
Ähnlich stehts mit Information. Alle Informationen, die am bestehenden System was verbessern könnten (zum Nachteil der schmarotzenden Systemgewinner), werden konsequent aus allen "Bildungen" rausgehalten.
Was meisnte warum nirgends die Freiwirtschaft offiziell gelehrt wird?
Der Marxismus schon, weil die wissen, daß er dem Kapitalismus nix anhaben kann.
Es wird nur das gelehrt, was dem Erhalt des Systems nützt. Alles andere wird ausgeschlossen.
Wenn also an die Lehre der Geldschöpfung noch der Satz rangehörte: "Aber für Freigeld ist die Geldschöpfung unerheblich"
So würde nur die Geldschöpfung gelehrt, und die Information, daß man vor dieser Geldschöpfung keine Angst haben braucht großzügig weggelassen. Denn es nützt nur dem System wenn alle denken, die Geldschöpfung ist nahezu unausweichlich und macht alle Geldänderungen zunichte.
Genauso wie sich die systemhörigen Wirtschafts"weisen" auch hinter dem Ausschrei verstecken, man könne am Geldsystem nichts verbessern, wegen der Globalisierung.
Wenn man fragt, warum die menschgemachte Globalisierung ein Freigeld verhindern sollte, kommt nur ääääääääääähhhh (oder Gestammel)
Da wird eine unbewiesene Behauptung nach der andren aufgestellt.
Also es ist bei weitem nicht alles zu glauben, was vom System nur falsch interpretiert wurde, oder auch bewußt behauptet wird.

Mir kommts fast vor, als wär diese Geldschöofungsgeschichte auch nur erfunden worden, um Freigeld für undurchführbar und nutzlos zu erklären. Um die Freiwirte damit zu verunsichern und zu lähmen.
Wenn sich doch die Freigeldbewegung in den 1920er Jahren besonders hervorgetan hat, und die "Erkenntnis der Giralgeldschöpfung" sich in den 1930ern plötzlich "durchsetzte"... so als Reaktion auf die aufkeimende Freiwirtschaftsbewegung?
Denn wenn eine Theorie, wie die der Giralgeldschöpfung mehr Fragen aufwirft als sie zu beantworten versucht, kann da was nicht stimmen.
Ich hab n paar mal gelesen, Banken würden Sachgüter, wie Gebäude durch Giralgeldschöpfung kaufen.....
Wieso gehört nicht jedes zweite Haus in der Stadt ner Bank? Würde doch viel Rendite einbringen. Da würden sich dann die Kollegen fragen: "Und? welche Bank ist dein Vermieter?" "Ach du, ich schlag mich mit der Hauverwaltung der Commerzbank herum. Die wollen schonwieder die Miete erhöhen"

Da sind eifnach zu viele unbeantwortete Fragen, als daß ich das glauben könnte.
Habs ja versucht, aber ich find da nix Glaubwürdiges dran, jedenfalls keine Argumente die stark genug wären. Das "Argument", daß es in einem "Le(e)hrbuch" steht, reicht echt nich aus. Da steht viel drin, wenn der Tag lang ist, und es darum geht sich Roboterschäfchen zu clonen, die dem Kapitalismus blind folgen.
Gruß
Barbar



Sorry, in diesem Forum dürfen nur registrierte Benutzer schreiben.

Hier klicken um sich einzuloggen