Re: Geldschöpfung durch Geschäftsbanken

Geschrieben von YYY am 08.10.2006 10:49:00:

thoughtful:
>>>Im Elliott-Wellen-Forum ist - auch von dottore - zu fractional reserve banking soviel Blö dsinn geschrieben worden, daß es "auf keine Kuhaut mehr geht".
Was zu beweisen wäre.
>>>Ich frage mich was @YYY wohl vorhin geraucht hat, daß es seine Wahrnehmungsfähigkeit derart beeinträchtigt hat. :-)))
Polemik hilft auch nicht weiter.
>>>Mit dem Schreiben der Deutschen Bundesbank - das @YYY unverständlicherweise für seine unberechtigte Kritik anzieht - bin ich voll einverstanden.
Dann müssen Sie auch den gesamten Inhalt akzeptieren, was jedoch nicht der Fall ist.
Andernfalls hätte ich mich am Montag an Prof. Dr. Axel Weber - den ich gut kenne - gewandt. Herr Mehlhorn, den ich auf Grund meiner Berufstätigkeit auch gut kenne, hat aber alles richtig dargestellt.
Somit sind die von mir genannten Definitionen für Geldschöpfung also richtig. Dann verstehe ich nicht, wieso Sie fortlaufend anderes behaupten.
>>>Ich habe NIE behauptet, daß eine Geschäftsbank Banknoten drucken kann. Tja, manche Zeitgenossen wissen eben nicht was M1 ist, schwätzen aber d ummes Zeug darüber.
Ich habe auch nie behauptet, dass Sie das behauptet haben. Wer hat*s denn nun behauptet. Welche Zeitgenossen meinen Sie denn?
>>>Im Schreiben der BuBa heißt es ausdrücklich:
>>>>>>Insofern ist Ihre Kritik an unseren Ausführungen unberechtigt. Der unseren sehr ähnliche Darstellungen des Giralgeldschöpfungsprozesses finden Sie übrigens in einschlägigen Lehrbücher zur Geldtheorie und Geldpolitik (z. B. in den Werken von O. Issing oder von Bofinger/Reischle/Schächter).
Wer Verstand hat, kann dieser Behauptung natürlich nicht zustimmen. Die BuBa ist ganz offensichtlich eingeknickt, indem sie Geldschöpfung als Geldaufnahme zugestanden hat.
>>>Ich habe mehr als 1.200 Links zu fractional reserve banking angezogen und den Volltext des Lehrmaterials unserer Universitäten hier ins Forum eingestellt.
Was soll das nun? Ist Allah wahr, weil ich Ihnen dazu 120.000 Links anbieten kann?
>>>Nie und nimmer wäre vor rd. 39 Jahren meine Dissertation angenommen worden, wenn das, was ich zu fractional reserve banking geschrieben habe, falsch gewesen wäre.
Wenn Sie nicht so autoritätsgläubig wären, wäre Ihnen klar, wie unlogisch diese "Logik" ist. Die Beurteiler von Dissertationen sind auch bloß Menschen und erliegen genauso Mythen wie andere Menschen.
>>>@YYY möge doch am Montag mal 3 Vorstandsvorsitzende von deutschen Großbanken anrufen und jenen Herren erklären, daß Sie kein Geld - wohlgemerkt natürlich nur im Rahmen der Mindestreservevorschriften - schöpfen können. Er wird höchst erstaunt sein, was er sich da dann anhören muß. :-)))))
>>>Mit Altersstarrsinn hat es nicht das Geringste zu tun, wenn man geldtheoretische Sachverhalte fehlerfrei wiedergibt.
Hier wieder Polemik und Berufung auf Autorität. Wann werden Sie endlich einsehen, dass es so nicht geht. VON IHNEN FEHLT BISLANG IMMER NOCH DER BEWEIS. Erklären SIE, wie es gehen soll und schützen Sie nicht dauernd andere vor wie der Kirchgänger seine Priester!
>Also ich bin für Abschaffung des stattlichen Monopolgeldes und Währunswettbewerb im GLEICHEN Währungsgebiet und unvermeidlich für eine Goldeckung dieser konkurrierenden Währungen, ganz nach den Vorschlägen von Hayek.
>Aber wir werden das nicht bekommen. Der Staat gibt das Geldmonopol nicht aus der Hand.
Wer nicht mal begriffen hat, dass die ZB (zumindest offiziell) vom Staat unabhängig ist, spricht natürlich vom staatlichen Monopolgeld. Welchem Staatsmonopol gehört denn der Euro?
>th.


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