Re: Vorschlag

Geschrieben von Nicht zum Beitrag am 07.10.2006 22:18:00:

thoughtful:
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Nicht zum Beitrag:
>Also bin durch Zufall auf die Seite gestoßen und will nicht alles was hier steht kommentieren bzw. gegenkommentieren. Eines dennoch vorweg, es gab und gibt schon soooo viele Leute die einen Crash prophezeien wollten...
>>Alles gut und schön, was hier aber fehlt ist eine exakte Analyse bzw. Vorschlag wie man es besser machen soll, vor allem die Realisierung mit dem zinslosen Geld.
>>Wer schon so was schreibt, sollte !!genaustens!! erklären wie es anders geht und zwar unter folgenden Gesichtspunkten:
>>1. Zinsloses Geld in Vereinbarung mit Inflation, denn für mich funktioniert zinsloses Geld nur dann wenn keine Preissteigerungen stattfinden.
>>2. Umfassendes System das in den heutigen Zeiten !global! funktionieren soll.
>>3. Wie ein solches System errichten, ohne Abwürgung von Wachstum und Aufschwung (damit ist weitestgehend natürlich auch Fortschritt z.B. in technischen Bereichen gemeint).
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>Wenn Geld als Kredit vergeben wird, ist es vielleicht zinslos, wenn der Darlehensgeber Ihre Mutter ist, aber nicht wenn es ein Bank ist. Niemand ist so b löd, Geld im kaufmännischen Verkehr ohne Zinsen zu verleihen.
>Es ist eigentlich ganz einfach: Wir müssen zu werthaltig gedecktem Geld zurückfinden. Der einzige brauchbare Vorschlag dazu, den ich kenne stammt von Prof. Dr. F.-A. von Hayek, Nobelpreisträger für Wirtschaftswissenschaften in seinem Buch: "entnationalisierung des Geldes" (bei amazon googeln).
>Sein Vorschlag kann aber nicht realisiert werden, da kein Staat das Geldmonopol aus der Hand gibt.
>Und mit den regionalen Gutscheinchen (Freigeld) kann man natürlich nur in kleinstem Umfange etwas bewegen. Diese Gutscheine taugen weder für größere Investitionen, noch für Aktienkäufe, noch im Außenhandel, etc..
>Zitat: "Gebt mit die Hoheit über Eure Währung und mir ist es völlig egal wer an der Regierung ist." - Amsel Meyer Rothschild -
>
>th.


Ich kenne sein Buch nicht, aber das mit dem werthaltig gedecktem Geld stelle ich mir nicht nur wegen der Monopolstellung des Staates ziemlich schwer vor, sondern auch wegen Frage nach dem etwaigen Deckungsmittel. Früher war Geld durch Gold gedeckt, ab einer gewissen Zeit stieg die Wirtschaftsleistung, dass es unmöglich wurde diese mit Gold zu decken, sondern beließ es bei der Deckung durch die Wirtschaftskraft an sich... was im Prinzip aber von da an keine echte Deckung mehr ist. Das ungefähre gesamte BIP liegt bei 60 Billionen, wenn man z.B. sich den Wert rausnimmt, da fällt es schwer auch nur ansatzweise Deckungen zu finden. Schon allein bei den Banken, deren Derivatprodukte als Optionen vorliegen können bei der angebotenen Menge wohl niemals voll gedeckt sein.
Wie auch immer, du scheinst ja anscheinend nicht wirklich der selben Auffassung zu sein wie die auf der hier beschrieben Seite. Wie gehabt, suche Leute die anderer Meinung sind und mir die Fragen unter Berücksichtigung der genannten Aspekte beantworten können.



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