vom Nutzen der Angstmache: nochmals nachdenken

Geschrieben von Faultier am 12.10.2006 20:00:00:

Faultier:

Die Initiatoren des Freigeldes werden dabei einiges verlieren. Möglicherweise werden auch all jene, die Freigeld entgegengenommen und weitergegeben haben, mit einer sozialverträglichen Geldbuße rechnen müssen...

sozialveträgliche Geldbuße:
auf jeden kriminalisierten Brger zugeschnitten, geeignet, um jeden arm zu machen aber nicht so arm, daß�er deswegen aufgeben muß. Auf diese Weise könnte beispielsweise ein bisher erfolgreicher Kleinladenbesitzer sein gesamtes Betriebskapital und Privatvermögen verlieren. Sein Auto wird man ihm aber lassen, damit er zuknftig täglich zu einem Halbtagsjob im Supermarkt fahren kann.

Edi:

Mal abgesehen davon das Deine lächerliche Angstmasche mehr als durchsichtig ist, geht es zunehmend mehr Leuten schon jetzt genau so wie von Dir beschrieben.

Faultier:

Das ist halt der Trend, immer mehr Leute erkennen ihn jetzt auch langsam.

Oldy:

Die Angstmache ist wirklich lächerlich. Da müßten nämlich alle, die Airmeilen verwenden auch bestraft werden. Selbst wenn Gesetze gemacht würden, die nachträglich die Benützung von sagen wir Rheingoldgutscheinen verbieten würden, hat sie doch der erste gar nicht mehr. Der erste Rheingolder als einer unter vielen hat seine 200 Rheingold , mit denen er ausgestattet wurde, schon lange ausgegeben und auch die nächsten haben sie nicht aufbewahrt.
Spuren in der Buchhaltung haben sie auch keine hinterlassen, wenn jemand sie gleich als Euroeinnahmen verbucht. Das kann er ohne weiters machen, wenn er sich von Faultier Angst hat machen lassen.
Jedenfalls haben die über 200 Betriebe, die Volmetaler benützen auch keine Angst und freuen sich über die Umsätze, die sie damit machen.

Faultier:

Ein wenig Angstmache ist doch ganz gut, hilft sie doch, Entscheidungen noch ein weiteres Mal zu überdenken.
Insbesondere die Dinge, die scheinbar als geradezu passende Problemlösung angeboten werden, sind so lange zu hinterfragen, bis der sogenannte Haken gefunden ist.

Vielleicht hilft ein Vergleich:
man fährt auf einer holprigen, von den Schwerlast-LKW's regelrecht kaputtgefahrenen Straße, viele Ampeln, Baustellen, Umleitungen usw. man kommt mühevoll an's Ziel und erreicht vielleicht eine Durchschnittsgeschwindigkeit von 50 km/h. Man kommt aber am ziel an.
Fährt man eine scheinbar neue Autobahn entlang, völlig eben, so lädt das ein, mit Vmax zu fahren. Hinter einer Nebelbank kommt dann die Sperrplanke, danach noch ein Sandhaufen und dann das Tal, über daß einmal eine Brücke gebaut werden soll. In dem Moment, in dem der Fahrer die Sperrplanke sieht, ist es schon zu spät.
Fahrt langsam - immer!

Das Faultier



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