Die Lobbys und Interessenverbände

Geschrieben von sammelleidenschaft am 08.10.2006 14:27:00:

Fällt mir gerade so auf:
Von den Rheingoldern erhalte ich ja Rückmeldungen.
Denen wird immer mehr klar, daß ihre Ausgaben immer die Einnahmen des anderen Rheingolder sind. Dass sie mit Einkaufen nicht nur sich selbst, sondern auch den Einnehmenden eine Freude machen und deren Überleben sichern.
Und wie jeder Rheingolder stetig die Position wechselt. Mal ist er Leistender, dann wieder Verbraucher, dann Händler, dann Konsument und wieder Leistender.
Wir Rheingolder sitzen also alle in einem Boot und stützen uns gegenseitig.
Das war selbst mir nicht so klar, lese ich doch in den Zeitungen, wie hochbezahlte Verbandsfunktionäre als Interessenvertreter der Verbraucher heftig gegen die Produzenten wettern, die sich wiederum eine gewichtige und teure Lobby aufbauen, um als Produzenten den Verbraucher zu schwächen, die sich wiederum wehren. Die Händler wiederum stehen dazwischen und kämpfen mit ihren Verbänden gegen beide so a la "Kundenrechte dürfen nicht beliebig erweitert werden", "Produzenten müssen den Regeln der Händler folgen" usw. usf.
Plöztlich lebt eine ganze Heerschar von Verbandsfunktionären trefflich davon, daß alle gegeneinander kämpfen.
Vielleicht ein ziemlicher Schwachsinn?



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