Re: M1 ist 1057

Geschrieben von Oldy am 09.10.2006 05:15:00:

Kruemel der Barbar:
Kruemel der Barbar:
>und warum hat er den vorschlag 50% gogos und 50% ein andres zahlungsmittel zu nehmen abgelehnt?
>in gogos kann er ja seine steuern noch nicht bezahlen. oder werden die da schon vom staat akzeptiert? :o)

Oldy $$$
Die Gogos sind ja nicht mehr im Umlauf, aber ich hatte den früheren Bürgermeister schon so weit, daß er nicht nur in seiner Gärtnerei Gogos akzeptiert hätte, sondern auch für Gemeindeabgaben.
Der Tankstellenbesitzer erkannte nur genau, daß er sowieso genügend Verwendungsmöglichkeiten für wenige eingenommene Gogos haben würde und wollte sich das zusätzliche Geschäft nicht entgehen lassen.
Ich rechne damit, daß bei einem allgemeinen Umsatzanteil von 5% mit Freigeld der kritische Punkt erreicht ist, wo die Landeswährung abschmiert. So lange haben die Leute noch immer 95% Einnahmen in der Landeswährung und können die überall dort verwenden, wo Freigeld noch nicht angenommen wird.
Dann sind aber sicherlich schon so viele Teilnehmer, daß man auch größere Freigeldeinnahmen verwenden kann. Viele Banken werden Freigeldkonten führen und zumindest die Gemeinden auch Freigeld akzeptieren.
Das taten sie ja auch in Wörgl. Und wenn die Landeswährung abschmiert wird auch der Staat Freigeld annehmen müssen. Die Wertlosigkeit der Landeswährung ist ja dann offenbar geworden und niemand wird sie mehr haben wollen. Womit soll der Staat dann die Beamten und Rentner bezahlen?
Du mußt verstehen, daß das heutige Geld auch ohne Freigeld nahezu wertlos ist und seinen scheinbaren Wert nur halten kann, weil es vom Gütermarkt fern gehalten wird. Nur der Petrodollar hält noch den Dollar am Leben und die Tatsache, daß alles Geld Monopolgeld ist ohne Konkurrenz durch ein anderes Tauschmittel. Wenn man es vom Markt fernhält kann man die Warenpreise drücken. Das ist nicht immer sehr einfach und wird unmöglich sein, wenn sich Freield ausbreitet.


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