Folgen von Rheingold

Geschrieben von Oldy am 15.10.2006 02:06:00:


Welche Folgen hat Rheingold?
Und wie schnell werden sie sich zeigen? Nun, zeigen werden sie sich sehr schnell, wenn es erst einmal Kreisläufe gibt. Es wird wie eine Lawine sein auch wenn es am Anfang etwas dauern kann, bis sie in Bewegung gerät.
Wir wissen, daß man mit Rheingold etwas kaufen kann. Die erste Folge ist daher, daß Waren und Dienstleistungen verkauft werden. Was bedeutet das aber? Waren verschwinden vom Markt und Dienstleister finden wieder Arbeit. Das sind wunderbare Folgen. Je weiter sich Rheingold ausbreitet, desto mehr gewinnbringende Umsätze machen die Gewerbetreibenden und desto mehr Arbeit gibt es, um die verkauften Waren wieder zu ersetzen.

Arbeitslosogkeit wird eine Sache der Vergangenheit sein und Deflation und Stagflation auch. Die Gemeinden werden wieder Einkünfte haben, wenn sie so schlau sind, wie die Gemeinde Wörgl während der Weltwirtschaftskrise war. Das ist doch zu schön, um wahr zu sein. Die Sache muß einen Haken haben.
Hat sie auch! Kauft nämlich Rheingold die Waren vom Markt und es gibt keine lohndrückenden Arbeitslosen mehr und keine blockierten Waren, wird sich sehr bald die Wertlosigkeit unseres heutigen Geldes herausstellen.

Das ist sehr traurig für die Herren des Geldes, denn Geld mit dem man nichts mehr kaufen kann, ist wertlos und daher machtlos.
Rheingolder, die noch altes Geld und Geldguthaben besitzen, sollen es daher möglichst bald in wertbeständige Rheingoldguthaben umtauschen oder andere Werte damit kaufen. Am Anfang wird es solche Möglichkeiten noch geben. Rheingold wird sich wegen mangelnder Kreisläufe bei einigen Gewerbetreibenden stauen und sie werden in den sauren Apfel beißen müssen und Rheingold minus 5% in benötigte Landeswährung umtauschen müssen. Sie brauchen darüber aber aber nicht groß jammen, denn sie haben ja viel mehr an dem durch Rheingold möglichen zusätzlichen Geschäft verdient.
Es wird sicherlich Leute in Rheingoldbezirken geben, die diese Geschäftsmöglichkeit erkennen und ihre bald wertlos werdenden Euroguthaben in indexgesichertes Rheingold umtauschen werden und dabei 5% verdienen können. Rheingoldkredite, nahezu zinsfrei wird es daher bald geben und was die Gewerbetreibenden dann mit zinsgünstigen Krediten den globalen Monopolen zeigen werden, wird wunderbar sein. Diese Monopole, selbst wenn sie in Personalunion sind, müssen nämlich hohe Zinsen zahlen. Sie können mit Rheingold nicht konkurrieren.
Natürlich werden sie versuchen, auch durch die von ihnen kontrollierten Politiker in den Regierungen Rheingold zu verhindern und es ist ihnen bisher ja auch gelungen Freigeld zu verhindern, was allerdings auch die Schuld der Freigeldleute war. Sie wollten Freigeld durch die Vasallen der Hochfinanz einführen lassen und die haben sie natürlich dabei ausgelacht.



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