Re: ..::: Thesen :::..

Geschrieben von Oldy am 16.10.2006 18:48:00:

>Die Beschränkungen für Freigeldexperimente sind schnell aufgezählt und einfach zu verstehen.
>1. Für die Einführung von FG braucht es eine Stagflation bzw. eine Deflation.
>2. FG braucht einen dynamischen Wechselkurs zur von ihrer Auflösung bedrohten Hauptwährung (Wörgl wäre ohne Verbot an einem Fehlen dieses Wechselkurses gescheitert - das Verbot kam jedoch rechtzeitig sonst wäre das FG zusammen mit dem Nationalbankgeld abgeschmiert und als scheinbarer Verursacher ebenfalls in Misskredit gekommen.)
>3. Ein Wechselkurs der nicht mit einem 1:1-Verhältnis zur Hauptwährung beginnt.
>4. Der messbare Bezug zum Verbraucherpreisindex (die Kaufkraftgarantie)
>5. Die Leistungsdeckung (kein Rücktausch in die Hauptwährung) da kein Umtausch aus der Hauptwährung Teilnehmer werden in Abhängigkeit ihrer Leistungsvermögen mit Mitteln ausgestattet
>6. Die Emission erfolgt über die Unternehmen des Vereins ( staatliche Stellen sind wie der Bürgermeister in Wörgl weisungsabhängig und einem Verbot ausgeliefert)
>7. Die planmäßige Ausstattung von Teilnehmern von den Grundbedürfnissen zu höheren Bedürfnissen beginnend.
>8. Die exakte Steuerung der Geldmenge anhand von Aufzeichnungen, Messungen und Umfragen
>
>Dieser Art gestaltetes FG ist nun im Dasein.
>Es muß nur noch planvoll verteilt werden. Nämlich überall.
>Wir kümmern uns um Berlin und Umgebung.

Oldy $$$
Sehr gute Zusammenfassung und viel Erfolg in Berlin. Aber staatliche Stellen soll man nicht als Feinde sehen. Sie können, wie der Bürgermeister von Wörgl ohne weiteres auch sehr hilfreich sein, dürfen nur nicht maßgebend bei Herausgabe und Verwaltung des Freigeldes sein.



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