Re: Freiland leistungsfeindlich? Das stimmt nun ganz und gar nicht!

Geschrieben von Oldy am 06.11.2006 01:27:00:

>Wichtig ist, dass Monsanto vielleicht nicht überlebt, selbst wenn sie jetzt unbesiegbar erscheint. Der Zweck der Übung ist die Beseitigung von Vorrechten des Geldes bisheriger Bauart. Ein beseeltes Geld, mit eingebautem Willen, sich den Waren gegenüberzustellen auf gleicher Stufe, kann diese Monopolstellung nicht erlangen, kann sie aber wirksam zerlegen und verhindern.
>Monsanto könnte jede Menge Land kaufen, aber immer nur wenn sie Werte schaffen, die von den Verbrauchern so hoch geschätzt werden, dass sie damit übereinstimmen, dass dieses Land bei ihnen in guten Händen ist.
>Das kann man vor dem Hintergrund des geltenden Patentunrecht leider nicht sagen.
>How

Oldy $$$
Im Gogoland werden Erzeuger durch die fallenden Zinsen so günstig produzieren können, daß es keine globalen Monopole geben wird, die ja ihre Monopole durch Unterbietung der Konkurrenz erst einmal aufbauen müssen und erst dann Monopolgewinne machen können, wenn sie die Konkurrenz ausgeschaltet und ruiniert haben.
Wenn erst einmal die Macht des Geldmonopols gebrochen ist, haben auch die sekundären Monopole, mögen sie auch weltweit sein, keine Chance mehr, lange zu überleben.
Unzählige Monopolbrecher werden über sie herfallen und sie zerfleischen. Die Monopole müssen dauernd von Sachkapital in Geldkapital gehen und wenn ihr Geld wertlos eworden ist, können sie auch nicht in Gogos umsteigen, weil es gar nicht so viele Gogos gibt
In Wörgl gab es pro Teilnehmer nur einen halben Schilling. Ich rechne bei den Gogos mit etwa 10 und die sind ja im stetigen Umlauf. Wie soll da jemand Milliarden von Dollars oder Euros in Gogos umtauschen können?
Alles was er tun kann, sie in Waren oder Land oder Immobilien zu investieren, aber wer wird ihm das für schnell wertlos werdendes Geld verkaufen? Die Sache hat noch einen anderen Haken. Er ist dann nicht mehr ein anonymer in Banken und Beteiliungen versteckter Geldkapitalist, sondern ein bekannter Eigentümer und das ist eine gefährliche Position in einem Land ohne Gogos unter landlosen Zinsknechten. So viel Militär kann er dann gar nicht bezahlen, um seines Lebens sicher zu sein und seine "Beschützer" könnten sich ja auch an seine Stelle setzen wollen. Militärputsche hat es ja schon öfters gegeben, nicht wahr?
Gott Mammon steht auf tönernen Füßen und seine Diener haben bei seinem Fall keine Zuflucht. Auch nicht bei ihren Monopolen. Und wir haben den Weg die tönernen Füße aufzuweichen. Ganz langsam und unmerklich von unten.
Es ist der Gogoweg.
Eines Tages werden sie dem Erfinder der Gogos wohl ein Denkmal setzen wollen. Aber wo? Seine Asche wird dann genaus so wie die meiner Lebensgefährtin im Meer gelandet sein. Am liebsten würde ich ja sogar meinen Erben die Kosten der Cremation ersparen. Mir wäre es egal, wenn mein Aas als Fischfutter im Meer landen würde oder einfach im Wald für Cojoten und andere Aasfresser ausgelegt würde.
Makabre Scherze, nicht wahr? Aber ich meine es ganz ernst. Cremation wird von unserer Gesellschaft ja gerade noch toleriert oder wenn man in einem Waldfriedhof als Futter für die Bäume verscharrt wird, was auch keine schlechte Alternative wäre. Aber was ist eigentlich der Unterschied, wenn das Aas direkt als Fischfutter oder als Futter für die Aasfresser verwertet wird?
Denkt ja nicht, daß ich gedenke meinen Körper in den nächsten 25 Jahren dieser Verwendung zuführen werde. "Only over my dead body."



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