Re: Bankangestellter und Raptis

Geschrieben von M.Raptis am 08.11.2006 00:13:00:

Kruemel der Barbar:
>
M.Raptis:

>>Deine Antwort illustriert mal wieder vorzüglichst, wer hier derjenige ist, der keine Argumente hat. :o)
>

>aha, aber diese ständige behauptung daß wir keine argumente hätten, ist ein argument oder wie?
>oldy hat hier wunderbar ein argument vorgelegt. du verstehst es nur offensichtlich nich. warum sollte aus diesem argument plötzlich kein argument werden, nur weil ich es für dich nicht nochmal widerhole?
>die einzige taktik die du fährst ist es doch, argumente von uns als unsinnig hinzuklatschen, ohne wirklich griffige argumente dafür zu bringne, und dann wieder irgendwas von uns zu fordern. und wenn wir diesen blödsinn nich mitmachen, unterstellst du uns argumentationslosigkeit, obwohl die eindeutig bei dir liegt.
>wenn freigeldscheine inflationieren, gehen die leute zum immitenten der scheine, weil der die scheine zum alten (nicht inflationierten) wert annimmt, da es ja seine eigenen sind, die er zu einem bestimmten wert emmitiert hat, und wo die kaufkraftgarantie sagt, daß man die scheine bei diesem emitenten immer zu diesem wert eintauschen kann, auch wenn zu viele freigeldscheine da sind.
>jetzt kapische?


Das mag ja sein, dass das so geht wie du schreibst, das hat Oldy auch schon geschrieben. Es ging mir nicht darum, dass du das wiederholst, du hast mich einfach nicht verstanden. Es ging mir um die sich aus diesem Sachverhalt ergebenden Probleme: Also erstens setzt die von Oldy beschriebene Art der "Inflationskontrolle" Inflation voraus. Auch du schreibst am Anfang des letzten Absatzes: "Wenn Freigeldscheine inflationieren, (dann) gehen die Leute zum Emittenten....". Das ist ein Widerspruch in sich. Entweder die Regios inflationieren, oder der Regiowert bleibt wertstabil. Desweiteren kann es ja nicht so sein, dass die Leute praktisch "sofort" auf die Inflation reagieren, sondern es entstehen hier mehrere Verzögerungen und Verzögerungseffekte. Das sieht dann so aus:
Die Unternehmer geben (sagen wir mal aus Unwissenheit) zu viele Regioscheinchen raus. Die Preise steigen dann nicht von einem Tag auf den anderen, sondern die Unternehmer erhöhen ihre Preise erst, nachdem die zu hohe Regioausgabe auf sie zurückwirkt. Mehr noch, die Unternehmer freuen sich anfangs sogar darüber, dass die Leute plötzlich so viel bei ihnen einkaufen. Währenddessen emittieren sie noch mehr Regioscheine. Es kann also sein, dass der Regio bereits deutlich inflationiert ist, bis es irgendjemand bemerkt. Nun reagieren die vielen Regionutzer auf die Inflation der Regios und lösen ihre Gutscheine ein. Dann hat man wieder das Problem, dass ja eine Einlösepflicht des Herausgebers besteht. Wenn also die breite Masse erstmal richtig in Fahrt gekommen ist, ist es sehr wahrscheinlich, dass sie viel zu viele Scheine wieder einlösen. Auch das würde erstmal keiner merken, da auch diesmal die Unternehmer ihre Preise erst dann senken würden, wenn sie merken, dass aufgrund von Regiomangel niemand mehr ihre Waren kauft. Bis dahin vergehen mindestens Wochen des erhöhten Einlösens. Es könnte also gut möglich sein, dass der Regio bereits stark deflationiert ist, bis es dem Regiomarkt klar wird. So kann man den Geldwert bestimmt nicht stabil halten.



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